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Alles andere als extravagant: Was die Jugend über die eigenen vier Wände denkt

Junge Menschen haben genaue Vorstellungen von ihrer Zukunft. Was die sogenannte Generation Z über Wohneigentum, Sparen und Finanzieren denkt, haben verschiedene Studien analysiert.



Junge Leute träumen von den eigenen vier Wänden.   Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/akz-i

Sebastian Flaith von der Bausparkasse Schwäbisch Hall fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Überraschend: Mehrheit träumt von eigenen vier Wänden. Rund 90 Prozent der 13- bis 29-Jährigen wollen laut der Youngcom-Befragung später ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Der starke Wunsch nach Wohneigentum passt zur allgemeinen Wertvorstellung der Jugend in Deutschland: Privatleben geht vor Karriere. Bei 70 Prozent der jungen Erwachsenen genießt die Zeit mit der Familie den höchsten Stellenwert im Leben. „Der Wunsch nach Sicherheit und Orientierung ist bei der Generation Z wesentlich höher ausgeprägt als bei ihren Vorgänger-Generationen“, so Schwäbisch Hall-Experte Flaith.

Kein Risiko eingehen: Sichere Anlageformen stehen ganz oben. Auch das Anlegerverhalten der heutigen Jugendlichen wirkt alles andere als extravagant. Keine oder geringe Gebühren sind für mehr als 80 Prozent das wichtigste Kriterium. 30 Prozent der 13- bis 20-Jährigen suchen solide, krisenresistente Anlageformen, bei den 21- bis 29-Jährigen sind es doppelt so viele. Die meistgenannte Anlageform in dieser Gruppe ist mit 43 Prozent der klassische Bausparvertrag, bei den 13- bis 20-Jährigen nennt ihn ein Viertel. Es folgen Festgeld und Wohneigentum vor Aktien. Tatsächlich besitzt ein knappes Drittel der 15- bis 22-Jährigen laut Analyse des IfD Allensbach bereits einen Bausparvertrag. Drei Viertel dieser Bevölkerungsgruppe sehen in ihm den ersten Schritt zu Wohneigentum, so Kantar TNS. „Gut so“, meint Flaith, „denn am frühen und zielgerichteten Sparen kommt die Generation Z angesichts steigender Immobilienpreise nicht vorbei, wenn der Wunsch nach Wohneigentum später Wirklichkeit werden soll.“

Vorteil Bausparvertrag: Sicherheit und staatliche Förderung. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist ein Bausparvertrag attraktiv. Flaith: „Wer unter 22 Jahre alt ist, erhält bei Schwäbisch Hall einmalig den Junge-Leute-Bonus von 100 Euro.“ Hinzu kommen staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie (bis 45 Euro extra im Jahr). Wer schon arbeitet, kann von der Arbeitnehmer-Sparzulage und Wohn-Riester profitieren. Junge Riester-Sparer unter 25 erhalten zur jährlichen Grundzulage noch einmalig 200 Euro extra vom Staat. akz-i 

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link www.schwaebisch-hall.de

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