Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: CoronavirusVideosCotubeBlitzerwarner

 

Auch Kinder kassieren Zinsen

Schon Kinder können auf einem eigenen Konto Geld ansparen. Teilweise ist die Kontoführung kostenlos, aber nicht immer winken fette Zinsen - ein Vergleich lohnt sich.



Kind mit Sparschwein
Statt Sparschwein: Bei vielen Banken gibt es Giro- und Festgeldkonten speziell für Kinder.   Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Den Kindern ein finanzielles Polster für später bereiten - oder Steuern sparen. Aus welchem Grund auch immer: Eltern können für ihre Kinder Geld anlegen.

Wie bei Erwachsenen empfehlen sich dafür unterschiedliche Strategien. Wer mehr Wert auf Sicherheit als auf Rendite legt, trifft mit Festgeld- oder Kindergirokonten eine gute Wahl, so die Zeitschrift «Finanztest» (10/2019).

Kinder bekommen weniger Zinsen

Die Experten haben die Angebote verschiedener Banken verglichen und festgestellt: Bei Festgeldkonten speziell für Minderjährige gibt es niedrigere Zinsen als bei Konten für Erwachsene. Der beste Zins für Kinder sind 1,4 Prozent pro Jahr, bei einer Laufzeit von zehn Jahren und einer Mindestanlage von 1000 Euro. Für auf fünf Jahre angelegtes Festgeld gibt es bis zu 1,2 Prozent pro Jahr. Bei Konten für Erwachsene sind es dagegen bei anderen Instituten bis zu 1,6 Prozent.

Eine andere Möglichkeit sind Girokonten. Für Kinder und Jugendliche ist die Kontoführung bei manchen Instituten kostenlos. Bei den bundesweit verfügbaren Konten gibt es einen jährlichen Guthabenzins von bis zu 1,5 Prozent - allerdings nur auf die ersten 1000 Euro. Einige regionale Anbieter bieten dagegen noch bis zu 3 Prozent im Jahr, so das Ergebnis der «Finanztest»-Untersuchung.

Eltern können das Konto für ihr Kind eröffnen

In jedem Fall wichtig: Um ein Konto einrichten zu können, müssen die Erziehungsberechtigten sich ausweisen. Außerdem müssen sie die Geburtsurkunde des Kindes oder ein Ausweisdokument vorlegen, erklären die Finanzexperten. Zwar verwalten die Eltern bis zum 18. Geburtstag des Kindes das Konto - das darauf angelegte Geld gehört aber dem Nachwuchs.

Das bedeutet auch, dass genau wie bei Erwachsenen bis zu 10 005 Euro der Konto-Erträge steuerfrei bleiben, wenn das Kind keine weiteren Einkünfte hat. Zum Grundfreibetrag von 9168 Euro kommen der Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro und der Sonderausgabenpauschbetrag von 36 Euro. Verwenden Eltern Geld vom Konto des Kindes, müssen sie allerdings nachträglich Steuern zahlen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 09. 2019
10:13 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Erwachsene Finanzexperten Kinder und Jugendliche Löhne und Einkommen Minderjährigkeit Rendite Steuerersparnis Steuerfreiheit Steuern und staatliche Abgaben Stiftung Warentest Stiftungen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Steuererklärung für Rentner

23.06.2020

Steuererklärung für Rentner

Nicht nur viele Neurentner sind steuerpflichtig. Auch bei Altrentnern kann sich das ändern. Doch wer eine Steuererklärung abgeben muss, muss nicht zwangsläufig auch Steuern zahlen. » mehr

Neujahr

19.12.2019

Mit fünf Tipps vor Jahresende Steuern sparen

Belege sortieren und den Taschenrechner zücken? In der Vorweihnachtszeit können sich die meisten Schöneres vorstellen. Doch mit etwas Planung lassen sich so Steuern sparen. Die Uhr tickt. » mehr

Neuer Laptop fürs Homeoffice

24.03.2020

Neuer Laptop und Co. machen sich steuerlich bezahlt

Die Corona-Krise verbannt viele Arbeitnehmer ins Homeoffice. Wer dafür seine technische Ausrüstung erneuern muss, sollte die Rechnungen aufheben. Denn das Finanzamt kann an den Kosten beteiligt werden. » mehr

Steuererklärung für Arbeitnehmer

23.06.2020

Die Steuererklärung für Arbeitnehmer

Arbeitsweg, Umzug, Fortbildungen: Für viele Beschäftigte lohnt es sich, eine Steuererklärung abzugeben und sich dadurch Geld vom Finanzamt zurückzuholen. Dafür müssen sie aber präzise Angaben machen. » mehr

Homeoffice

05.03.2020

Arbeitgeber kann sich an Kosten für Homeoffice beteiligen

Von zu Hause arbeiten wegen der Ausbreitung des Coronavirus? In manchen Firmen ist das Realität. Arbeitnehmer können in diesem Fall unter Umständen die Kosten für ein Arbeitszimmer absetzen. » mehr

Prozesskosten können sich manchmal steuermindernd auswirken

22.04.2020

Prozesskosten können sich manchmal steuermindernd auswirken

Eigentlich können Kosten für einen Rechtsstreit nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings gibt es Ausnahmen - worauf es dabei ankommt. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 09. 2019
10:13 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.