Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: 30 Jahre WiedervereinigungCoronavirusBlitzerwarnerVideosCotube

 

Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen

Kleine und mittlere Läden sind schon wieder geöffnet - nun sollen auch größere folgen. Eine umstrittene Regel wird aufgehoben, es gibt aber auch künftig klare Vorgaben.



Coronaregeln für den Einzelhandel
Auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern dürfen wieder öffnen. Strenge Vorgaben soll es aber weiterhin geben.   Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Alle Geschäfte in Deutschland sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder verständigten sich darauf, die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern aufzuheben.

Nun soll es Vorgaben geben zur maximalen Zahl von Kunden und Personal bezogen auf die Verkaufsfläche. Dies soll dazu dienen, die Ansteckungsgefahr in den Geschäften zu verringern. Die Vorgaben zielen außerdem darauf, den Publikumsverkehr im öffentlichen Raum sowie im öffentlichen Nahverkehr zu begrenzen. In den Geschäften soll es außerdem Auflagen geben zur Hygiene. Der Zutritt soll gesteuert, Warteschlangen sollen vermieden werden.

Seit dem 20. April sind kleine und mittlere Läden unter Auflagen zum Gesundheitsschutz wieder geöffnet, aber nur bis zu einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern. Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt dies ohne die Flächenbegrenzung unter Auflagen.

Die Regel war allerdings in einigen Ländern bereits modifiziert worden. Außerdem hatten manche Länder bereits weitere Schritte angekündigt. So stand bereits fest, dass in Bayern vom kommenden Montag alle Geschäfte unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen dürfen.

An der 800 Quadratmeter-Regel hatte es massive Kritik des Einzelhandels gegeben, der vor Wettbewerbsverzerrungen warnte. Zudem gibt es unterschiedliche Regelungen in den Ländern sowie Gerichtsurteile gegen das Verkaufsverbot.

Merkel hatte noch vor einer Woche klar gemacht, dass mit der 800-Quadratmeter-Regel im Kampf gegen eine Ausbreitung des Virus eine Überfüllung der Innenstädte verhindert werden solle. Beim Einkaufen gilt in allen Ländern bereits eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Geschäften. Sie gilt auch im Öffentlichen Personennahverkehr, also in Bussen, S- und U-Bahnen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 05. 2020
18:03 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Buchhandlungen Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU Einzelhandel Gefahren Kanzler Ministerpräsidenten Nahverkehr Streitereien U-Bahn Öffentlicher Nahverkehr Öffentlichkeit
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Konsumverhalten ändern

25.09.2020

Viele Verbraucher bereit zu Änderungen für Klimaschutz

Bewusster Einkaufen, alternativ fortbewegen - Klimaschutz ist mit einigen Umstellungen im Alltag verbunden. Sind die Verbraucher wirklich bereit dazu? » mehr

Einkaufen in der Innenstadt

16.04.2020

Verbraucher freuen sich auf Einkaufen in der Innenstadt

Seit rund vier Wochen steht das wirtschaftliche Leben in Deutschland teilweise still. Jetzt gibt es erste kleine Lockerungen. Aber wie sehr haben Verbraucher den stationären Handel überhaupt vermisst? » mehr

Ein Mahnbescheid kommt im gelben Umschlag mit der Post

30.07.2020

Mahnbescheid auf keinen Fall ignorieren

Ein gelber Umschlag im Briefkasten verheißt in der Regel nichts Gutes: Es kann sich um einen Mahnbescheid handeln. Was sollten Verbraucher tun, wenn sie einen solchen in den Händen halten? » mehr

Einkaufen während der Coronakrise

17.04.2020

Corona verändert das Shoppen noch weiter

Nach der vierwöchigen Corona-Pause wird das Einkaufen in den Innenstädten nicht mehr dasselbe sein. Der Schutz vor der Pandemie verlangt auch von Buchläden und Boutiquen große Veränderungsbereitschaft. Zwei Bundesländer ... » mehr

Kauflust ist wegen Corona gesunken

21.07.2020

Jeder Fünfte gibt wegen Corona weniger Geld aus

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Kauflust der Bundesbürger aus. Viele halten sich nun beim Shoppen zurück. Ein Marktforschungsunternehmen hat nach den genauen Ursachen gefragt. » mehr

Offene Immobilienfonds

15.07.2020

Offene Immobilienfonds: Unsichere Aussichten durch Corona

Offene Immobilienfonds haben sich in der Corona-Krise vergleichsweise gut gehalten. Dennoch wird die Pandemie auch an diesen Produkten nicht spurlos vorübergehen. Was bedeutet das für Anleger? » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 05. 2020
18:03 Uhr



^