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Kinder, macht die Augen auf!

Eine Umfrage zeigt: In Deutschland tragen 30 Prozent* der Kinder keine Sonnenbrille. Für die Gesundheit birgt dies große Gefahren.



Sonnenbrillen sind nicht nur schick, sie schützen auch die empfindlichen Kinderaugen.   Foto: Apollo/akz-i

Das Wetter bleibt erwartungsgemäß bis in den Herbst sonnig und heiß. Für den optimalen UV-Schutz gilt am Strand wie im Alltag daher: Neben der Haut wollen auch die Augen der Kleinsten vor langfristigen gesundheitlichen Schäden geschützt werden.

Marcus Bernhard, Augenoptiker und Kindersonnenbrillenexperte bei Apollo, gibt sechs Tipps, worauf es beim Sonnenbrillenkauf für Kinder wirklich ankommt:

1. Früh schützt sich: Kinderaugen sind besonders empfindlich, weil der Eigenschutz der Augen, wie beispielsweise das häufige Blinzeln bei besonders hellem Licht, noch nicht vollständig ausgebildet ist. Die schädigenden Strahlen fallen deshalb ungehindert auf die Netzhaut und können dort großen Schaden anrichten. Deswegen sollten Kinder so früh wie möglich, spätestens aber im Alter von drei Jahren, eine Sonnenbrille tragen.

2. Sicherheit geht vor: Für 70 Prozent der Eltern ist der UV-Schutz das entscheidende Kaufkriterium. Zu erkennen ist diese Schutzfunktion mit bloßem Auge nicht – die Kennzeichnung mit UV-400 und das CE-Zeichen gewährleisten die Qualität einer Sonnenbrille und somit den optimalen Schutz. Weist eine Sonnenbrille – gerade beim Spontankauf im Urlaub – diese Merkmale nicht auf, gilt: Finger weg!

3. Kompetente Beratung: Viele Mütter und Väter verzichten beim Sonnenbrillenkauf auf die Beratung durch einen Optiker. Nur 41 Prozent* der Eltern gehen zum geprüften Spezialisten. Weit über die Hälfte aller Kindersonnenbrillen werden im Drogeriemarkt oder über das Internet gekauft. Ein Fehler, denn umfassende Beratung kann nur der Optiker leisten. Hier haben Eltern und Kinder die beste Auswahl an geeigneten Modellen, die auf die jeweilige Kopf- und Gesichtsform sowie die persönlichen Aktivitätsanforderungen des Kindes abgestimmt werden.

4. Kind trägt, was gefällt: Damit Kinder die neue Sonnenbrille gern tragen und sie nicht als Zwang empfinden, ist es durchaus wichtig, dass sie ihnen gefällt. Deshalb sollte man die Kinder nach einer Vorauswahl in die Kaufentscheidung einbeziehen, sodass sie selbst das Design oder Muster wählen können.

5. Bereit für alle Abenteuer: Eine Kindersonnenbrille macht einiges mit. Auf dem Spielplatz, im Freizeitpark oder am Strand geht es wild her. Damit die Kinderbrille jedem Abenteuer standhält, sollte das Modell aus hochwertigem Kunststoff sein und über flexible Gelenke oder längere Bügel verfügen.

6. Sonnenbrille all summer long: Auch bei bedecktem Himmel dringen schädliche UV-Strahlen durch die Wolkendecke und können Schäden an der Netzhaut verursachen. Kinder sollten daher auch dann eine Sonnenbrille tragen, wenn die Sonne nicht zu sehen ist.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link www.apollo.de

 

* Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland AG im Auftrag von Apollo bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 02.03. und dem 11.03.2016 nahmen 532 Personen mit mindestens einem Kind teil.

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