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Einrichtung und Wohlbefinden: Diese Faktoren beeinflussen die Gesundheit

Rund die Hälfte der Lebenszeit verbringt ein Mensch durchschnittlich in seiner Wohnung. Das Zuhause ist der Ort, an dem die Familie da ist, der Ort der Entspannung, Erholung, Geborgenheit und Sicherheit. Nachweislich hat die physische Umwelt einen direkten Einfluss auf den Menschen, auf der körperlichen, geistigen und sozialen Ebene. Gegenstände, Räumlichkeiten und auch Licht, Farben, Gerüche und Geräusche nehmen einen direkten Einfluss auf die Handlungen und Entscheidungen der Menschen, die ihn ausgesetzt werden.



Gesund Wohnen
Quelle pixabay.com  

Zufällig muss dieser Prozess aber nicht sein, denn der Mensch kann seine Umwelt verändern und den eigenen Wünschen, Zielen, Bedürfnissen und Zuständen der Gesundheit anpassen. Eine bewusste Umgestaltung der Wohnräume kann nicht nur die Produktivität steigern, das Wohlbefinden aufwerten und den Wunsch nach Schönheit befriedigen, sondern auch eine direkte und gezielte Auswirkung auf die Gesundheit haben.

Salutogenese: Das gesunde Konzept

Die Lehre der Pathogenese befasst sich mit der Entstehung von Erkrankungen. Dort wird untersucht, wie es zu einer Krankheit kommt, was die Ursachen dafür sind und welche Risikofaktoren eine Rolle spielen. Das Konzept findet in der Medizin durchgehend Anwendung und ist natürlich auch ein relevantes Forschungsgebiet, welches der Bekämpfung von Krankheiten dient. Die Ursachenforschung erlaubt es, Erkrankungen vorzubeugen oder bestehende Symptome zu beseitigen. Das Konzept der Salutogenese ist hingegen ein deutlich weniger erforschtes Gebiet, welches aber zu ganz neuen, spannenden Erkenntnissen führen würde. Dabei werden Faktoren untersucht, die dazu führen, dass ein Menschgesund bleibt. Beispielweise in welchen Gegenden, Wohnräumen und Umgebungen Menschen nachweislich im Durchschnitt gesünder werden. Nachweislich gibt es einen Zusammenhang, zwischen einer für das Wohlbefinden fördernden Umgebung und der Gesundheitsförderung. Des Weiteren betrachtet das Konzept der Salutogenese die Krankheit und die Gesundheit nicht als einen Zustand, sondern als einen Weg zwischen zwei festen Punkten. Es sei ein Fluss, mit vielen Steinen und Hindernissen, und das Ziel der Salutogenese ist es, nicht die Steine wegzuräumen, sondern den Schwimmer zu stärken.

Wohnung für die Gesundheit einrichten

Unabhängig davon, ob bereits ein Leiden besteht, man zu einer Risikogruppe gehört oder präventiv handeln möchte: Die richtige Einrichtung wird das allgemeine Wohlbefinden verbessern, die Psyche stabilisieren und die Gesundheit unterstützen. Obwohl Seiten wie Pinterest oder Instagram tausende schöne Bilder, Ideen und Einrichtungen zeigen, fällt es vielen Menschen schwer, ihr Haus in ihrem Stil zu gestalten bzw. überhaupt einen Stil oder ein Geschmacksmuster zu entwickeln. Was viele Menschen abschreckt, ist häufig der Kostenfaktor oder die Angst vor einer umständlichen, zeitintensiven und komplizierten Veränderung. Doch häufig können schon kleine Dinge einiges bewirken: Eine Designerlampe, z. B. von getlight.de, kann einen Raum freundlicher gestalten, das Licht kann beruhigen, entspannen oder die Konzentration fördern. Auch neue Gardinen, Pflanzen oder Kissen können einem Raum ein neues Flair verleihen.

Welche Veränderungen sind fördernd?

  • Weniger ist mehr – jedenfalls, wenn es um viele Kleinigkeiten geht, die unruhig wirken. Urlaubsmitbringsel, kleine Statuen, Plüschtiere, eingestaubte Kerzen, die nie benutzt werden, Vasen, Schälchen und andere Erinnerungsstücke lassen jedes Regal unruhig wirken. Jeder Gegenstand im Raum wirkt wie eine kleine Bremse auf das Bewusstsein, denn unterbewusst nehmen wir sekündlich Millionen Reize war, die anschließend gefiltert, verarbeitet und sortiert werden müssen. Um eine tatsächliche Entspannung zu erreichen hilft es, die Reize zu reduzieren.
  • Farbschema einhalten – und am besten nicht allzu schrill. Dass Farben verschiedene Wirkungen haben ist aus der Farbpsychologie bekannt und jeder Mensch muss letztendlich seine Wohlfühlpalette finden. Früher ist man davon ausgegangen, dass z. B. die Farbe Rot immer unruhig auf Menschen wirkt, während Blau eher kühlt und ungemütlich ist und beispielweise Gelb für gute Laune sorgt. Nun, dem ist nicht so. Es kommt nicht nur auf die Farbe an, sondern auch auf ihre Intensität. Während manche Menschen sich in einem roten Schlafzimmer erschlagen fühlen, genießen andere die Wärme der Farbe. Auf viele Menschen wirken Pastellfarben beruhigend, während andere sich damit nicht anfreunden können. Es ist also zu empfehlen, keine Katalogbilder nachzubauen, sondern eigene Erfahrungen zu sammeln und diese umzusetzen. Als Test kann man z. B. öfter Freunde besuchen und die Atmosphäre ihrer Farben auf sich wirken lassen. Grundsätzlich sollte die Gestaltung des Wohnraums etwas mehr eine emotionale Entscheidung sein, als eine pragmatische. Dennoch: Kunterbunt und steril weiß haben selten eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden.

Grundbedürfnisse beachten – denn jeder Mensch benötigt Licht und Sauerstoff. Tageslicht ist für die Augen deutlich entspannter und angenehmer, als künstliche Beleuchtung und es ist zu empfehlen, möglichst viel Tageslicht in die Wohnräume zu lassen. Außerdem sollte man das Lüften nicht vergessen und die Wohnung mit Möbelstücken nicht zu überladen. 

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