Lade Login-Box.
Corona Ticker
Topthemen: CoronavirusVideosCoburger OB-Kandidaten vor der KameraCotubeBlitzerwarner

 

Bambus-Mehrwegbecher können Schadstoffe ausdünsten

Wer glaubt, dass Mehrwegbecher aus Bambus immer gesünder sind als welche aus Plastik, der täuscht sich. Denn auch die Bambus-Variante kann Schadstoffe enthalten. Worauf Verbraucher achten sollten:



Mehrwegbecher aus Bambus
Nur vermeintlich vollständig aus Bambus: Mehrwegbecher aus dem Material können Verbraucherschützern zufolge bei hohen Temperaturen gesundheitsgefährdende Stoffe ausdünsten.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bambus wird als umweltschonende Alternative zu Plastik derzeit oft angepriesen, gerade Kaffeebecher aus diesem nachwachsenden Rohstoff sind beliebt. Doch solche Produkte können gesundheitlich bedenklich sein, warnt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Denn das Geschirr besteht, anders als oft behauptet wird, nicht vollständig aus Bambus. Meist werde der Kunststoff Melaminharz als Bindemittel zugefügt.

Werden dann heiße Getränke in den Becher gefüllt, können seine Bestandteile Melamin und Formaldehyd auf die Flüssigkeit übergehen, erklären die Experten. Nötig sind dafür Temperaturen von mehr als 70 Grad. In größeren Mengen und langfristig aufgenommen seien diese Stoffe gesundheitsschädlich, betonen die Verbraucherschützer.

Dies passiert auch dann, wenn kalte Getränke im Bambusbecher in der Mikrowelle wieder aufgewärmt oder erst im Becher aufgebrüht werden. Von beidem raten die Experten deshalb ab. Bessere Alternativen seien Mehrwegbecher aus Edelstahl, Porzellan und auch Polypropylen (PP).

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
30. 04. 2019
12:52 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Gefahren Gesundheitsschäden Kunststoffe und Kunststoffprodukte Naturstoffe und Naturmaterialien als Wirtschaftsgüter Porzellan Schonung der Umwelt Verbraucherinnen und Verbraucher Verbraucherschützer Verbraucherzentralen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Soja und Co.

21.10.2019

Präparate für die Wechseljahre versprechen zu viel

Schwankende Stimmung, schlechter Schlaf, dazu Schweißausbrüche: Viele Frauen leiden unter den Wechseljahren. Nahrungsergänzungsmittel versprechen Linderung - doch Verbraucherschützer warnen davor. » mehr

Eine Frau mit einem Rezept in der Apotheke

11.12.2019

So funktioniert die Zuzahlungsbefreiung

Quittungen aus der Apotheke sollten Verbraucher immer aufbewahren - gerade dann, wenn sie öfter krank sind. Denn eventuell kann man sich damit von teuren Zuzahlungen befreien lassen. » mehr

Tattoofarben

14.11.2019

Tätowierfarben können Schadstoffe enthalten

Tätowierungen sind im Trend. Doch viele untersuchte Tattoo-Farben enthalten gesundheitsgefährdende Substanzen. » mehr

Allergiegefahr durch Tätowiernadel

28.08.2019

Auch Tätowiernadeln können Allergien auslösen

Dass die für Tattoos verwendeten Farben gesundheitsschädlich sein können, ist bekannt. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass auch giftige Stoffe aus den Nadeln in den Körper gelangen können. » mehr

Hinweis am Geldautomat

17.03.2020

Wie werden Coronaviren am ehesten übertragen?

Ein Schweizer Seuchenschützer warnt vor einer möglichen Corona-Infizierung über kontaminierte Banknoten. Ist das Risiko wirklich so hoch? Und was gilt für andere Oberflächen? » mehr

Tätowierfarben

14.02.2020

Viele Tattoo-Farben könnten bald verboten sein

Werden Tattoos bald weniger bunt? Zwei Farbpigmente, die als Grundstoffe vieler Farben dienen, könnten in der EU bald verboten werden. Gegen die Forderung der Europäischen Chemikalienagentur formiert sich Widerstand. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
30. 04. 2019
12:52 Uhr



^