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Gib mich die Kirsche!

Die Fußball-WM naht – und wir sind kein bisschen fit. Also rauf aufs Feld und mit dem Runden ins Eckige.



 

Ach du liebes Lieschen! Nicht mal mehr vier Wochen, dann ist Anstoß. 14. Juni, 17 Uhr, Luschniki-Stadion in Moskau: Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien. Die erste von 64 Begegnungen. Zugegeben keine Herzschlag-Paarung, aber der Auftakt für Fußball satt. Einen Monat lang rollt bei der WM der Ball. Die deutsche Mannschaft läuft am 17. Juni erstmals auf. Gruppenspiel gegen Mexiko. Höchste Zeit also für eine optimale Vorbereitung.

Nein – nicht da, wo wir Dosenbier, Erdnussflips, Fan-Schal und Tröte üblicherweise bunkern. Bloß Glotze gucken gilt nicht. Auch für Freizeit-Kicker – und seien sie noch so sehr im Ruhestand – gilt der großartige Satz des BVB-Rekordtorschützen Adi Preißler: "Entscheidend is’ auf’m Platz." Genau. Von Sofa ist da nämlich kein bisschen die Rede. Schon gar nicht von Kneipe.

Wenn nicht jetzt, wann sollten wir dann mal wieder selbst ein bisschen gegen das Leder treten? Auch wenn das heutzutage ja eher aus Kunststoff ist. Egal. Höchste Zeit, zu Pfingsten ein paar Jungs zusammenzutrommeln und vor dem WM-Auftakt auch spielerisch ein wenig in Form zu kommen. Ohne großen Stress. Einfach vier gegen vier auf dem Bolzplatz oder der nächsten Wiese. Mit "Fliegendem", wenn’s personell nicht reicht. Vor allem aber, weil dann reihum alle mal zwischen den Pfosten ein bisschen nach Luft japsen können.

Klar, ein wenig Training könnte für ein gepflegtes Spielchen nicht schaden. Regelmäßig am besten – und selbstverständlich auch bei Fritz-Walter-Wetter. Dann könnte man auch mal ein Solo am Flügel wagen und müsste nicht immer nur quer spielen, weil für mehr als drei Schritte und eine Körpertäuschung die Puste nicht reicht.

Ist leider so: Sport, den andere betreiben, fördert die eigene Fitness überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Karton-Pizza und Sieger-Sekt machen weder Flankengötter noch gute Innenverteidiger. Also: Rauf aufs Feld und rein mit dem Runden ins Eckige. Wenigstens am Wochenende. Und ohne Scheu. Selbst wenn die spielerischen Erfolge lange zurückliegen. Wär’ doch gelacht, wenn wir bis zum WM-Finale am 15. Juli nicht ein paar brauchbare Spielzüge zusammenbringen sollten. Und selbst wenn nicht – ganz bestimmt wird die Kugel unter dem Trikot ein bisschen kleiner.

Autor

Wolfgang Plank

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Veröffentlicht am:
18. 05. 2018
10:30 Uhr

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18. 05. 2018
10:30 Uhr



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