Lade Login-Box.
Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

 

Expertin erklärt die Do's und Don'ts für Visitenkarten

Gedruckte Businesscards gehören auch im digitalen Zeitalter zum Arbeitsleben. Doch wie sieht eine gute Visitenkarte aus? Eine Image-Trainerin erklärt, wann Visitenkarten unseriös wirken.



Visitenkarten
Wer mit seiner Business-Card einen seriösen Eindruck vermitteln möchte, hält sie am besten klassisch.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Digitalisierung hin oder her: Gedruckte Visitenkarten werden in der Berufswelt noch immer ausgetauscht. «Und im Grunde hat sich nichts geändert», findet Imme Vogelsang, Image-Trainerin aus Hamburg .

Ihr Ratschlag für eine gute Business-Card: Möglichst klassisch halten und von allem Abstand nehmen, was zu ausgefallen ist. «Zum Beispiel bei der Form», sagt Vogelsang. «Hat man eine runde oder quadratische Karte kann das zwar cool aussehen und fällt auch auf, aber keiner kann das wegstecken.» Gerade im Businesskontext hätten die meisten noch immer ein Etui, in dem sie die Karten sammeln. Und das geht eben nur, wenn die Karte den üblichen Maßen entspricht.

Auch Verweise ins Internet sind aus Sicht der Beraterin überflüssig. «Für einen QR-Code braucht es erstmal eine entsprechende App auf dem Handy, das ist umständlich und nicht gängig.» Gleiches gelte für eine URL, die zum professionellen Auftritt in Karrierenetzwerken wie Xing oder Linkedin führt. «Es reicht, wenn ich den Namen des Gesprächspartners kenne, damit kann ich ihn im Netz meist problemlos finden.»

Ein Verweis auf das eigene Profil in sozialen Netzwerken wie Instagram habe auf der Geschäftskarte ebenfalls nichts verloren, findet die Expertin. «Gegebenenfalls kann man zum Beispiel das Logo des Netzwerks einfügen, aber auch nur dann, wenn man keinen privaten, sondern einen professionellen Account pflegt», sagt sie.

Ein weiteres No-Go: Die Visitenkarte mit einem Porträtfoto schmücken. «Das wirkt total unseriös», sagt Vogelsang. Ihrer Einschätzung nach sollte sich auf dem Kärtchen vor allem der eigene Name finden, möglichst groß und gut leserlich. Name und Anschrift der Firma sowie das Logo reichen als ergänzende Informationen aus.

In Europa seien vor allem gedeckte Farben wie blau, grau oder schwarz auf hellem Hintergrund für Geschäftskarten üblich. «Die Farbwahl ist aber auch immer kontext- und branchenabhängig», sagt Vogelsang. Während warme Farben oder Naturtöne zum Beispiel für eine Heilpraktiker-Praxis durchaus das richtige Bild vermitteln, kippe eine solche Farbgebung im Business-Kontext doch schnell ins Esoterische.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 08. 2019
10:23 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Digitaltechnik Instagram Internet Karten Soziale Netzwerke Visitenkarten
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Lars-Peter Leu

14.08.2019

Darf ich Ihnen meine Karte geben?

Bei Geschäftstreffen, auf Tagungen und Messen werden sie seit vielen Jahrzehnten bis heute ausgetauscht: gedruckte Visitenkarten. Warum trotzen die Kärtchen der Digitalisierung im Job? » mehr

Online netzwerken

22.07.2019

Erfolgreich online netzwerken

Konzernchefs, Arbeitskollegen, ehemalige Schulfreunde: In Karriere-Netzwerken können Berufstätige zahlreiche Bekannte und weniger Bekannte finden. Doch wie baut man ein virtuelles Kontaktbuch auf, das für die eigene Karr... » mehr

Jochen Mai

01.04.2019

Moderne Jobtitel verstehen und erklären

Visitenkarten sollten Auskunft darüber geben, wen man vor sich hat. Was aber, wenn anhand der aufgedruckten Berufsbezeichnung niemand versteht, was jemand in einem Unternehmen treibt? Über den richtigen Umgang mit kompli... » mehr

Trainingszentrum der Deutschen Bahn

27.11.2019

So funktioniert Lernen mit Virtual-Reality-Brille

Ob beim Kuppeln von Waggons oder bei medizinischen Anwendungen - viele Arbeitsschritte werden Azubis oder Studenten heutzutage mit Virtual-Reality-Brillen vermittelt. Das Üben in der Realität ersetzt das aber dennoch nic... » mehr

Google

12.11.2019

Google stellt Ergebnisse des digitalen Bildungsplans vor

Google hat jetzt erste Ergebnisse aus seiner Zukunftswerkstatt für digitale Weiterbildungsangebote präsentiert. » mehr

Vor dem Urteil

04.12.2019

«Crowdworker» sind keine Angestellten

Immer mehr Menschen verdienen als sogenannte Crowdworker mit Mikrojobs im Internet ihr Geld. Doch sind sie tatsächlich selbstständig? Oder müssten sie eigentlich wie Angestellte behandelt werden? Dazu hat das Landesarbei... » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 08. 2019
10:23 Uhr



^