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Jede zweite Lockenhilfe ist mangelhaft

Ob man die Haare in Locken legen oder sie glätten möchte: Der schnellste und einfachste Weg sind heiße Hilfen wie Glätteisen, Lockenstab und Curler. Doch die können ganz schön gefährlich sein: Stiftung Warentest urteilte gleich einige Geräte ab.



Haar-Styling mit Glätteisen
Manche Glätteisen können die Finger verbrennen.   Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Wer schön sein will, muss leiden, heißt es. So sollte es zwar längst nicht mehr sein. Allerdings fielen fünf von neun Lockenstäben und Haarcurlern in einer Stichprobe der Stiftung Warentest mit der Note «mangelhaft» durch - in der Gesamtwertung sowie in puncto Sicherheit.

Entweder mussten die Anwender die Haare unter Schmerzen aus dem Gerät ziehen, oder die heißen Teile verbrannten Hals, Ohren und Finger, berichtet die Zeitschrift «test» (Ausgabe 1/2019). In zwei Fällen fehlte die Abschaltautomatik, was Brandgefahr bedeutet.

Testsieger bei den Curlern waren der StyleCare Auto Curler BHB876 von Philips (1,6) und der Curl Secret 2 C1300E von Babyliss (Note 1,8). Curler sind kleine Lockenmaschinen, in die Haarsträhnen automatisch gezogen und dabei gedreht werden. Die besten Lockenstäbe im Test waren der Curl Sensation Hair Styler HS 6430 von Grundig (1,9) und der Satin Hair 7 Curler EC2-C Type 3552 von Braun (3,5).

Auch Glätteisen sind teilweise brandgefährlich. Zwei von sieben getesteten Geräten gaben die Warentester daher die Note «mangelhaft». Beide Produkte haben keine Abschaltautomatik. Bei einem der Geräte kann außerdem das Gehäuse so heiß werden, dass es Kopfhaut, Ohren und Fingern verbrennt. Außerdem vergaben die Warentester in dieser Produktegruppe viermal die Note «gut» und einmal «befriedigend».

Testsieger bei den Haarglättern sind Pro-Ion Straight S7710 von Remington (Note 1,6), Satin 7 SensoCare Styler ST780 Typ 3560 von Braun (1,8), HS 6531 Touch Control Ionic Hair Styler von Grundig (1,8) und ST395E iPro 230 Steam von Babyliss (1,9).

Tipp: Auf die Temperatur kommt es an, ob Haare sich gut und dauerhaft locken oder glätten lassen. In beiden Fällen verträgt gesundes und kräftiges Haare rund 200 Grad, erläutert die Stiftung Warentest. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar wird besser nur auf maximal rund 170 Grad erhitzt. Sonst schmelze die oberste Haarschicht, was den Verlust von Glanz zur Folge hat. Das Haar wirkt dann strohig und lässt sich schwerer kämmen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
18. 12. 2018
09:29 Uhr

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Grundig AG Lockenstäbe Mängel Philips GmbH Stiftung Warentest
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dpa

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18. 12. 2018
09:29 Uhr



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