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Der Volks-Tesla: Legenden und Wahrheiten

Wann kommt der Volks-Tesla? Diese Frage stellen sich die Fans des kalifornischen E-Auto-Pioniers bereits seit 2016. Dass die Aussichten auf den neuen erschwinglichen Elektroflitzer aus den Staaten nicht utopisch sind, weiß die Kundschaft seit 2017. Nachdem bereits knapp 400.000 Bestellungen für den neuen Tesla 3 vorgemerkt waren, rollte im Juli 2017 das erste Fahrzeug vom Band.



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  Foto: Blomst/Pixabay

Damit konnten die deutschen Fans der kalifornischen E-Technik allerdings noch nicht aufatmen. Die ersten elektrisch betankten Tesla-Volkswagen waren für den heimischen Markt reserviert. Die hiesigen Anwärter auf den amerikanischen High-Tech-Stromer müssen sich noch bis 2019 gedulden: Dann erreicht das lang erwartete Modell auch die deutschen Lande.

 

Tesla 3 kurbelt die Konkurrenz an

 

Mit dem Tesla 3 wird der Markt für E-Autos neuen Schwung bekommen - auch wenn das politische Ziel, bis 2020 eine Million elektrisch angetriebener Wagen über Deutschlands Straßen rollen zu lassen, noch lange nicht erreicht sein wird. "Die Deutschen finden die Möglichkeit der Elektromobilität hochinteressant, zögern aber, Geld in Sie zu investieren", gibt ein Sprecher der Plattform motorzentrale.de Auskunft. Tatsächlich bestehen gegenüber elektrischen Antrieben Vorbehalte hinsichtlich Verlässlichkeit und Reichweite. Vor allem aber die Preise für bisherige E-Modelle wirkten abschreckend auf die Kunden. Das könnte sich mit dem Tesla 3 ändern. Der Grundpreis von 35.000 Euro verleiht dem Attribut "Volks"-Tesla zwar einen leicht sauren Beigeschmack, könnte aber ein Signal für noch mehr Konkurrenz auf dem Markt sein und wird auf längere Sicht zu sinkenden Preisen und attraktiven Modellen auch von Renault, BMW & Co führen.

 

Geldvorteile reduzieren den Anschaffungspreis

 

In die Finanzierung von Elektroautos müssen einige Vorteile gerechnet werden, die eine Investition in die saubere Antriebsart zusätzlich attraktiv machen. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können E-Fahrzeug-Kunden eine Kaufprämie für die Anschaffung Ihres Fahrzeugs beziehen. Diese Kaufprämie beträgt zur Zeit 4.000 Euro, so Auto Bild. Einen weiteren Anreiz für die Nutzung der Elektromobilität schafft die deutsche Bundesregierung mit der Kfz-Steuer-Befreiung. Sie stellt die Fahrer von E-Fahrzeugen für die Dauer von zehn Jahren von der Besteuerung frei. Und natürlich spielen bei der Kosten-/Nutzen-Rechnung auch die laufenden Kosten für E-Autos eine Rolle. Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug kommt pro 100 Kilometer auf Betriebskosten, die zwischen drei und fünf Euro liegen. In diesem Punkt hängen sie die Benzinkonkurrenz locker ab.

 

Der Tesla 3 im Test

 

Lohnt sich das lange Warten auf den Volks-Tesla? Profi-Tester haben die kalifornische E-Legende bereits auf Herz und Nieren geprüft. Sie bescheinigen dem Tesla 3 ein dynamisches und gleichzeitig sicheres Fahrverhalten. Der 226 PS starke Motor beschleunigt den Elektroflitzer innerhalb von 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Noch jenseits der 150 km/h kommt der elektrische "Volkswagen" gut voran und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Im Innenraum des Tesla 3 herrscht viel Beinfreiheit. Und auch der 425 Liter große Stauraum erfreut die Autotester. Gerügt wird die teilweise ungenügende Verarbeitungsqualität mancher Bauteile. Ein wichtiges Beurteilungskriterium stellt die Reichweite des Tesla mit einer "Steckdosenfüllung" dar. Der amerikanische Autobauer hat eine Fahrdistanz von 500 Kilometern versprochen - und tatsächlich können Fahrer, die ihren Tesla besonders ökonomisch bedienen, diesen Wert sogar überbieten. Die Tester erreichten mit Volllastanteil auf der Autobahn immer noch beachtliche 382 Kilometer. Damit wird der Tesla 3 die Einwände entkräften, dass E-Autos vor allem an der Steckdose stehen würden. Das Testfazit formuliert ein positives Urteil über den Volks-Tesla. Jetzt müssen die Kalifornier nur noch die Lieferzeiten einhalten.

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