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Falsch getankt - Was sind die Folgen?

Benzin oder Diesel - das macht einen großen Unterschied. Wer aus Versehen mal den falschen Kraftstoff in sein Auto füllt, sollte jedoch nicht in Panik ausbrechen. Hier die wichtigsten Informationen für den Fall der Fälle.



Ein Zapfstutzen im Tank eines Autos
Betankt man versehentlich ein Dieselfahrzeug mit Benzin, sollte man auf keinen Fall den Motor starten.   Foto: Arno Burgi/dpa

Ein paar Sekunden Unachtsamkeit an der Tankstelle können unangenehme Folgen haben. Wer sein Dieselfahrzeug versehentlich mit Benzin betankt, riskiert erhebliche Schäden.

Der Grund: Schon geringe Mengen des falschen Treibstoffs lassen bei modernen Common-Rail-Diesel-Motoren oder Motoren mit Pumpe-Düsen-Technik den Schmierfilm der Einspritzpumpe reißen, erklärt der Tüv Nord.

Wer den Motor startet, muss deshalb mit hohen Kosten für die Reinigung oder den Austausch des Einspritzsystems und der Kraftstoffleitungen rechnen. Deshalb sollte man den Motor nach dem Fehlbetanken auf keinen Fall anlassen, sondern das Benzin schnellstmöglich fachgerecht abpumpen lassen. Einige Hersteller bieten für ihre Dieselfahrzeuge spezielle Sicherheitseinfüllstutzen an, so dass ein Fehlbetanken technisch ausgeschlossen ist.

Weil die dicke Diesel-Zapfpistole nicht in den schmaleren Benzin-Einfüllstutzen passt, kommt der umgekehrte Fall - Diesel in den Benzinmotor - praktisch kaum vor. Wer Normalbenzin statt Super oder Super Plus tankt, muss sich in der Regel keine Sorgen machen. Moderne Fahrzeuge sind mit Klopfsensoren ausgestattet und stellen sich automatisch auf die schlechtere Benzinqualität ein. Es kommt lediglich zu einem Leistungsabfall.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
23. 05. 2017
05:10 Uhr

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23. 05. 2017
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