Lade Login-Box.
Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

 

Gegen Fake News: Skepsis ist gut, Faktencheck ist besser

Sachliche Debatten im Netz sind selten. Statt neutraler Argumente gibt es oft nur geballte Emotionen. Umso wichtiger, kritisch zu bleiben - aber wie?



Fake News im Netz
Im Netz kursieren jede Menge gefälschter Nachrichten. Sie zu erkennen, ist oft nicht einfach.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

In den sozialen Netzwerken geht es bekanntlich oft wenig sozial zu - und vor allem nicht immer wahrheitsgemäß. Da ist Aufmerksamkeit gefragt: Es gilt, gefälschte Nachrichten zu entlarven und Freunde rasch zu warnen, rät die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Manche gefälschte Nachrichten und Webseiten wirken direkt dubios, andere auf den ersten Blick sehr professionell. Die bpb ruft daher zum Quellencheck auf: Berichten auch andere Medien von dieser Nachricht? Hat die Webseite ein Impressum? Die Webauftritte sind oft bewusst irreführend und sehen wie professionelle Nachrichtenseiten aus. Ist die Seite unbekannt, lohnt es sich, den Namen in eine Suchmaschine einzugeben. Das Ergebnis sind oft warnende Artikel.

Portale und Seiten, die sich das Überprüfen von Fakten zur Aufgabe gemacht haben, konnten schon so manches weit verbreitete Gerücht als unwahr enttarnen. Bevor man Meldungen mit Freunden teilt, ist es aber nicht nur wichtig, die Richtigkeit zu überprüfen. Nutzer sollten laut bpb auch ihre Gefühle beim Lesen von Nachrichten und Posts reflektieren. Viele Falschmeldungen provozieren nämlich absichtlich starke Emotionen, sei es Zustimmung oder Wut.

Fällt einem eine Desinformation auf, ist ein erster Schritt, den eigenen Freundeskreis zu informieren. Dann sollte eine Richtigstellung erfolgen. Hierbei bringt es aber teils nur wenig, der Behauptung in den Kommentaren zu widersprechen. Das überzeugt Andersdenkende selten. Um aufzuklären, sollte man die richtige Antwort am besten erklären und belegen. Dazu empfiehlt die bpb, Menschen oder Medien zu zitieren, denen auch die Gegenseite vertraut.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
01. 11. 2019
12:37 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bundeszentrale für politische Bildung Debatten Emotion und Gefühl Freunde Freundeskreis Gefahren Impressum Irreführung Medien und Internet Nachrichten Wut
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Getbadnews

10.12.2019

Getbadnews erklärt die Mechanismen der Stimmungsmache

In sozialen Medien kann jeder seine Meinung kundtun. Diese an sich gute Möglichkeit muss man in einem Onlinespiel auf möglichst schäbige Weise ausnutzen. Das eigentliche Ziel ist aber ein anderes. » mehr

Mutter mit Kind beim Surfen

28.10.2019

Eltern surfen auch nach der Pubertät mit

«Wo surfst du denn da?» Spätestens in der Pubertät wollen Jugendliche diese Frage nicht mehr beantworten. Und Eltern haben vielleicht auch kein Interesse an Youtube-Stars. Ganz ohne geht es aber nicht. » mehr

Rainer Thomasius

10.12.2019

Wenn der Sog sozialer Medien süchtig macht

Es blinkt und vibriert auf den Smartphones dieser Welt: Facebook, Whatsapp und Co. sind bei manchen in Dauernutzung. Doch wie viel Zeit auf Social Media ist normal - und wann wird es problematisch? » mehr

«Mario Kart Tour»

06.12.2019

«Mario Kart Tour» führt ungebremst hinter die softe Paywall

Seit dem Super Nintendo gehört «Mario Kart» zum Standard-Repertoire jeder Nintendo-Konsole. Mit «Mario Kart Tour» findet der Fun-Racer nun auch seinen Weg auf Smartphones. » mehr

Sprachnachricht

20.03.2019

Sprachnachrichten gehen meist an Freunde und Familie

Mit dem Smartphone kann man Nachrichten auch aufsprechen und als Audiobotschaft versenden. Eine Umfrage zeigt, wer in den meisten Fällen die Empfänger solcher Nachrichten sind. » mehr

Stress durch Netzwerk-Aktivitäten

11.09.2019

Netzwerk-Stress kann zu Sucht führen

Gestresst von Facebook, Instagram, Twitter & Co.? Dann beschäftigt man sich besser gleich mit etwas ganz anderem. Sonst droht ein Teufelskreis. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
01. 11. 2019
12:37 Uhr



^