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O2 staffelt echte Datenflatrate nach Geschwindigkeit

Bislang haben Mobilfunkanbieter ihren Handy-Tarifen mit unbegrenzter Datennutzung die im Netz maximal mögliche Geschwindigkeit spendiert. Das ändert O2 - und legt fest, wer bald mit 5G surfen darf.



Ein Handy liegt in einer Hand
Wie schnell darf es sein? - O2 differenziert seinen Tarif Free Unlimited aus.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Unlimitiertes Datenvolumen bei unterschiedlichen Surfgeschwindigkeiten: O2 setzt bei seinem Smartphone-Tarif mit echter Datenflatrate künftig auf eine Geschwindigkeitsstaffel.

Vom 4. Februar an können Kunden den Tarif Free Unlimited deshalb in den drei Varianten Basic, Smart und Max buchen, wie Telefónica mitteilt.

Die Tarifstufe Max mit theoretisch bis zu 225 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download (durchschnittlich 40 MBit/s) kostet demnach 50 Euro monatlich - 10 Euro weniger als der bisherige Free-Unlimited-Tarif.

Für 40 Euro im Monat erhält man in der Tarifstufe Smart eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 10 MBit/s (durchschnittlich 9 MBit/s), was auch noch für Videostreaming in HD-Qualität genügt - anders als in der Stufe Basic mit bis zu 2 MBit/s für 30 Euro.

Doppelte Daten bei Free-Volumentarifen

Änderungen gibt es zum Stichtag auch bei den Free- sowie den Free-Boost-Volumentarifen, die alle eine Download-Rate bis 225 MBit/s (durchschnittlich 40 MBit/s) bieten. Hier verdoppelt O2 das Highspeed-Volumen bei gleichbleibendem Preis.

So stehen etwa im Tarif O2 Free M für monatlich 30 Euro statt der bisherigen 10 Gigabyte (GB) künftig 20 GB zur Verfügung. Im Tarif O2 Free M Boost für 35 Euro im Monat sind es sogar 40 GB.

In allen oben genannten Tarifen (24 Monate Laufzeit) sind eine Flatrate für Telefonie und Kurznachrichten sowie EU-Roaming enthalten.

5G-Nutzung ab 40 Euro Tarifpreis

Und egal ob mit echter Datenflatrate oder begrenztem Highspeed-Volumen: In allen neuen Free-Tarifen ab 40 Euro (ohne Zusatzkosten) soll die Nutzung der neuen 5G-Netze eingeschlossen sein, wie Telefónica weiter mitteilt. Allerdings werden die ersten öffentlichen O2-Antennen für 5G erst im Laufe des Jahres angeschaltet - und das auch zunächst nur in den fünf größten deutschen Städten.

Bei der Telekom ist der 5G-Einstieg derzeit noch mit Mindestkosten von 85 Euro monatlich im Tarif Magenta Mobil XL verbunden. 5G-Netze der Telekom sind bislang partiell in Berlin, Bonn, Darmstadt, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München verfügbar. Bei Magenta Mobil XL handelt es sich gleichzeitig um den Telekom-Tarif mit echter Datenflatrate (bis zu 300 Mbit/s).

Vodafone will keinen Unterschied machen und schaltet seine 5G-Netze gleich für alle Privatnutzer mit Red- oder Young-Tarifen frei. Zu den ersten Städten mit partieller Abdeckung gehören etwa Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Köln oder München. Für seinen Tarif Red XL Unlimited mit echter Datenflatrate (bis zu 500 Mbit/s) ruft Vodafone 80 Euro im Monat auf.

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dpa

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Veröffentlicht am:
21. 01. 2020
11:32 Uhr

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21. 01. 2020
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