Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: 30 Jahre WiedervereinigungCoronavirusBlitzerwarnerVideosCotube

 

Hass im Netz die Rote Karte zeigen

Beleidigungen, Diskriminierungen, Hetze oder extremistische Parolen sind ein Problem im Netz. Haben einzelne Nutzerinnen und Nutzer dem etwas entgegenzusetzen?



Klare Kante
Nutzerinen und Nutzer sollten sich aktiv gegen Hass und Hetze im Netz positionieren.   Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Nicht nur zuschauen, sondern handeln: Jede und jeder Einzelne hat Wege und Mittel, aktiv gegen Hass im Internet vorzugehen. Das gilt für Foren, Kommentare, soziale Netzwerke oder auch Messengergruppen. Darauf weist die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes anlässlich des Safer Internet Day hin (11. Februar).

Beleidigungen und Bedrohungen beziehen sich dabei nicht allein auf politisch andere Positionen: Oft werden Menschen auch wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung angegangen, wobei hasserfüllte Äußerungen hier schnell einen Straftatbestand erfüllen können.

Entscheidend sei, dass sich Nutzerinnen und Nutzer gegen hasserfüllte Äußerungen und Kommentare wehren, erklärt die Polizei. Einschreiten und Widersprechen sei nicht nur ein wichtiges Signal an die Täter. Auch andere würden dadurch ermutigt, sich aktiv gegen Hass im Netz zu positionieren. Hassrede dürfe weder hingenommen noch ignoriert werden.

Wer mit Hassbotschaften konfrontiert wird, sollte daran denken, diese mit Screenshots oder dem Speichern von Chatverläufen zu dokumentieren, um sie später melden zu können. Das geht etwa beim Anbieter der jeweiligen Seite oder des jeweiligen Dienstes, bei der Internetbeschwerdestelle sowie der Polizei.

Strategien gegen Hass im Netz veranschaulicht die Kriminalprävention auf der Seite Zivile-Helden.de und hat weitere Informationen zum Thema auf der Seite Polizeifürdich.de zusammengetragen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
11. 02. 2020
04:38 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Beleidigung Hass Hetze Internet Kriminalprävention Polizei Sexuelle Neigungen Straftatbestände Verbrecher und Kriminelle
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Bundestag macht «Upskirting» zur Straftat

03.07.2020

Härtere Strafen für Fotos unter den Rock und in die Bluse

Gerade in Menschenmengen kommt es vor, dass mit dem Handy unter den Rock fotografiert wird - und möglicherweise massenhaft intimste Fotos ungewollt im Internet landen. Für Betroffene ein Alptraum. Upskirting wird ab jetz... » mehr

Paket von Amazon

07.10.2020

Amazon und Co: Geld nie direkt an den Händler überweisen

Einfach klicken, bezahlen - und schon liefert ein Bote Ware nach Hause. Viele Verbraucher nutzen dafür Händler-Plattformen wie Amazon. Das wissen auch Betrüger. Tipps, wie Sie diese entlarven können. » mehr

Netflix-App auf einem Handy

18.09.2020

Gefälschte Netflix-E-Mails im Umlauf

Immer wieder landen betrügerische E-Mails im Posteingang. Wer momentan Mails vom Streaminganbieter Netflix bekommt, sollte besonders gut hinschauen. » mehr

Simone Rafael

23.06.2020

Der richtige Umgang mit Hass im Netz

In Kommentaren, Foren und sozialen Netzwerken ist der Ton oft nicht nur rau - sondern beleidigend und sogar bedrohend. Was Hate Speech ausmacht und wie man mit Hass im Netz richtig umgeht. » mehr

Logo von Facebook

23.06.2020

Online-Plattformen löschen vermehrt Hassnachrichten

2016 vereinbarten die EU-Kommission und Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Co., Hass-Postings schneller zu löschen. Die Absprache zeigt Wirkung, wie aktuelle Zahlen der EU-Kommission zeigen. » mehr

Identitätsdiebstahl

30.06.2020

Was tun bei Identitätsdiebstahl?

Mahnungen unbekannter Online-Händler gelten schnell als Spam. Sie können aber ein Warnhinweis auf Identitätsdiebstahl sein. Wie geht man in solchen Fällen vor? Und wie schützt man sich? » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
11. 02. 2020
04:38 Uhr



^