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Gute E-Book-Reader gibt's auch in der Einstiegsklasse

200 bis 300 Euro für einen E-Book-Reader ausgeben? Obwohl da noch nicht mal ein einziges digitales Buch dabei ist? Dazu ist längst nicht jede oder jeder bereit. Muss auch gar nicht mehr sein.



E-Book-Reader mit Touchscreen
Mit einem Wisch ist die Seite weg: Hintergrundbeleuchtete Touchscreens sind längst auch in der E-Book-Einstiegsklasse Standard.   Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Es gibt keinen Grund, E-Book-Reader der Einstiegsklasse kritisch zu beäugen - im Gegenteil. Selbst bei den günstigeren Lesegeräten müssen Käuferinnen und Käufer nicht mehr auf Komfort verzichten, berichtet die «Computer Bild», die ein halbes Dutzend Reader im Preisbereich von 80 bis 120 Euro getestet hat (Ausgabe 5/20).

Inzwischen gehörten auch Ausstattungsmerkmale wie ein Touchscreen, meist stufenlos einstellbare Hintergrundbeleuchtung sowie ein scharfes und kontraststarkes E-Ink-Carta-Display zur Standardausstattung von Readern. Zudem gebe es an der Verarbeitung der Einstiegsmodelle nichts auszusetzen.

Fehlkauf ausgeschlossen

Fehlkäufe sind den Testern zufolge praktisch ausgeschlossen. Denn während die beiden Testsieger sich mit einem «Gut» (Note 2,4) den ersten Platz teilten, schnitten alle anderen Geräte mit den Noten 2,5 oder 2,6, was jeweils einem «Befriedigend» entspricht, kaum schlechter ab.

Die schwierigere Entscheidung ist am Ende eher die Frage nach dem passenden E-Book-Ökosystem. Denn das von Amazons Kindle-Readern genutzte Format ist nicht kompatibel mit dem Epub-Format, auf das Tolino, Pocketbook und alle anderen Anbieter setzen.

Wer sich um möglichst wenig kümmern möchte und mit Einschränkungen bei der Buch-Shop-Auswahl leben kann, ist den Testern zufolge in der Kindle-Welt gut aufgehoben. Wer dagegen den lokalen Buchhandel unterstützen und volle Wahlfreiheit beim Buchkauf genießen möchte, sei mit einem Epub-Reader besser bedient.

Büchereien verleihen auch E-Books

Ein weiterer Vorteil der Epub-Welt, den die Experten hervorheben: Die Möglichkeit, E-Books in öffentlichen Bibliotheken und Bücherhallen auszuleihen, die sogenannte Onleihe. Hier bleiben Kindle-Reader wegen Amazons eigenem Ökosystem und Kopierschutz außen vor.

Allerdings muss der jeweilige Reader die Onleihe unterstützen. Prinzipiell könnten die Hersteller aber jeden Epub-Reader jederzeit per Firmware-Update fit dafür machen. Eine  Liste kompatibler Reader ist online einsehbar.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2020
13:23 Uhr

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