Lade Login-Box.
Corona Ticker
Topthemen: CoronavirusVideosCoburger OB-Kandidaten vor der KameraCotubeBlitzerwarner

 

Tiktok gibt Eltern Kontroll-Tools

Grooming, gefährdende Inhalte oder die schiere Zeit, die Kids mit der App verbringen: Eltern haben gute Gründe, sich wegen Tiktok zu sorgen. Um ihr Vertrauen wirbt das Netzwerk nun mit neuen Tools.



Tiktok auf dem Smartphone
Auch wenn sie es nie auf ihrem Smartphone haben wollten: Eltern haben nun einen guten Grund, Tiktok zu installieren.   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Die Videoplattform Tiktok führt einen sogenannten begleiteten Modus ein. Damit können der Eltern die Nutzung der App durch ihre Kinder einschränken.

Zu den neuen Möglichkeiten gehört das Festlegen einer maximalen täglichen Nutzungszeit von 40, 60, 90 oder 120 Minuten pro Tag. Ist das Kontingent verbraucht, lässt sich die App nur weiter nutzen, wenn Eltern ein Passwort eingeben, wie das Unternehmen mitteilt.

Zudem können Eltern festlegen, dass nur Freunde ihrem Kind private Nachrichten senden dürfen - oder sie schalten Privatnachrichten gleich ganz ab, um sie vor der Kontaktaufnahme durch Fremde zu schützen. Außerdem gibt es einen eingeschränkten Modus, in dem nicht altersgerechte Videos herausgefiltert werden sollen.

Eltern sehen keine Inhalte oder Nachrichten

Die meisten dieser Einstellungen konnten Kinder so oder in ähnlicher Form schon vorher selbst treffen - sie aber natürlich auch einfach wieder abschalten. Das ist mit Einstellungen, die Eltern im begleiteten Modus gesetzt haben, nun nicht mehr möglich.

Aus Datenschutzgründen erhalten Eltern nur Zugriff auf die genannten, einschränkenden Funktionen, stellt Tiktok klar. Sie können nicht sehen, welche Inhalte ihre Kinder ansehen oder welche Nachrichten und Kommentare sie erhalten und senden.

Eltern, die die Nutzung ihres Kindes einschränken möchten, müssen sich ebenfalls Tiktok auf ihrem Smartphone installieren. Um den begleiteten Modus zu aktivieren ruft man dann in den Einstellungen «Digital Wellbeing/Privatsphäre» und «Einstellungen/Begleiteter Modus» auf. Anschließend wird ein QR-Code angezeigt, den das Kind mit seinem Smartphone scannen muss. So werden die Apps verbunden und das Kind willigt in die Reglementierung der Nutzung ein.

Profil auf privat stellen ist ein Muss

Darüber hinaus sollten Tiktok-Nutzer die Datenschutz-Einstellungen der App nachjustieren, rät die Initiative «Schau hin!». Dazu gehöre, das eigene Profil auf privat zu stellen. Posts sind dann nur für Freunde sichtbar.

Da sich in der App auch virtuelle Geschenke machen lassen, die - bezahlt mit sogenannten Gift Points - bares Geld kosten, rät die Initiative Eltern zudem, Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren. Sie könnten etwa verabreden, dass Downloads und Käufe nur dann ausgelöst werden dürfen, wenn das vorher abgesprochen wurde.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 02. 2020
11:29 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Downloads Mobile Apps Smartphones Videoplattformen Videos
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
WhatsApp Export-Stopp

09.01.2020

Whatsapp-Chats herunterladen geht nicht mehr

Wurde der Speicher knapp, ließen sich Whatsapp-Chats bislang exportieren. Das geht nun vorerst nicht mehr. Eine andere wichtige Funktion des Messengers bleibt davon aber unberührt. » mehr

Grafik am PC

06.02.2020

Apps für einen nachhaltigen Lebensstil

Internet und Apps bieten Hilfe für fast jede Situation: Auch wer nachhaltig leben will, findet im Netz reichlich Informationen - ob es ums Essen, Einkaufen oder Reisen geht. » mehr

Canon Kameras Clouddienst

19.02.2020

Canon startet neuen Foto-Cloud-Dienst Image.canon

Die Cloud ist tot, es lebe die Cloud! Gerade erst hat Canon einen Onlinespeicher für die Fotos seiner Kundschaft beerdigt - und bringt schon den nächsten Dienst an den Start. » mehr

Fotografieren mit dem Smartphone

30.01.2020

Handyfotos: Kamera-App knipst oft besser als der Messenger

Per Messenger werden nicht nur Nachrichten ausgetauscht, sondern oft auch Bilder. Wie praktisch, dass man die Kamera oft direkt in der App öffnen kann. Diese Abkürzung hat jedoch einen entscheidenden Nachteil. » mehr

FairEmail-App auf einem Smartphone

20.01.2020

FairEmail setzt auf Sicherheit

Outlook ist der Inbegriff des E-Mail-Programms am Rechner. Thunderbird als Open-Source-Alternative dürfte inzwischen fast ebenso bekannt sein. Doch wie läuft es mit den Mails auf dem Smartphone? » mehr

Wirecard

16.01.2020

Kontaktlos bezahlen mit Uhren

Die dicke Geldbörse soll mal zu Hause bleiben - und das Smartphone sowieso, weil man es ohnehin zu oft in der Hand hat. Und wenn man unterwegs dann doch etwas kaufen möchte? Kein Problem. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 02. 2020
11:29 Uhr



^