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Verbraucherzentrale rät zu erhöhter Vorsicht

Unschlagbar günstige Angebote, seriöser Web-Auftritt - doch die Ware gibt es in den meisten Fällen gar nicht. Fake-Shops versuchen gerade in der Corona-Krise, Verbraucher zu neppen.



Online-Angebote
Fake-Shops kann man laut Verbraucherschützer daran erkennen, dass sie neben den unglaublich günstigen Preisen in der Regel Vorkasse verlangen.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Sie sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, doch der Schaden bleibt nicht aus: Die Gefahr, Opfer von Fake-Shops beim Online-Einkauf zu werden, sei in der aktuellen Corona-Krise besonders hoch, warnt die Verbraucherzentrale Berlin und rät zu erhöhter Vorsicht.

Oft seien Fake-Shops gute Kopien real existierender Websites, die mit besonders günstigen Preisen locken. Die angegebenen Kontaktdaten und das Impressum seien, wenn überhaupt vorhanden, aber meist falsch. In einigen Fällen werden dafür auch andernorts gestohlene Daten von Nutzern missbraucht. Die Ware, wenn sie denn überhaupt existiert, sei allenfalls minderwertig.

So verraten sich Fake-Shops

Erkennbar seien Fake-Shops neben den oft erstaunlich günstigen Preisen etwa daran, dass ein Impressum komplett fehle oder Vorkasse verlangt werde, betonen die Verbraucherschützer. Wenn ein angegebenes Gütesiegel keine Verlinkung zum Siegel-Betreiber enthält, sei es das ein Zeichen dafür, dass es erfunden oder einfach kopiert wurde.

Wer auf das Angebot eines Fake-Shops hereingefallen ist, sollte sich umgehend an seine Bank wenden, raten die Verbraucherschützer. Überweisungen könnten noch Stunden nach der Bestellung zurückgezogen werden, beim Lastschriftverfahren gebe es die Möglichkeit der Zurückziehung bis zu acht Wochen.

Opfer sollten auch Belege für den Betrug, etwa die Online-Bestellung, Auftragsbestätigung und Mail-Verkehr sammeln und von der Verbraucherzentrale prüfen lassen.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-561670/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
25. 06. 2020
13:17 Uhr

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25. 06. 2020
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