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Neue Videospiele: Marsmission und Piraten-Abenteuer

Mehrspielerfreunde in die Wanten: Mit «Sea of Thieves» gibt es etwas für Freunde von Piraten und Ko-op-Games zu tun. Auch wer in die Ferne schweift, kommt in diesem Monat bei den neuen Videospielen auf seine Kosten - zum Beispiel als Marskolonist.



«Surviving Mars»
In «Surviving Mars» wird der Spieler zum Manager einer Mars-Kolonie und muss mit Rohstoffen und Energie haushalten.   Foto: Koch Media » zu den Bildern

Guerilla-Kampf gegen verrückte Endzeit-Jünger, eine Mars-Kolonie oder der Aufbau eines Pizza-Imperiums? Die neuen Videospiele sind auf viele Arten eine Herausforderung. Hier sind fünf Titel im Überblick:

Staubig mit Aussicht auf Sonnenstürme

Der Name ist Programm: Der Strategie-Titel «Surviving Mars» von den «Tropico»-Machern Paradox Interactive macht Spieler zum Manager einer Mars-Kolonie. Dabei kommt es ständig auf gute Planung an. Denn schon bevor das Raumschiff mit den Kolonisten landet, muss die neue Heimat erkundet werden. Ist die Kolonie gegründet, heißt es Haushalten. Ressourcen wie Energie, Wasser und Sauerstoff sind nur endlich verfügbar, Edelmetalle müssen vorausschauend abgebaut werden.

Schlechte Moral wirkt sich wortwörtlich auf die Produktivität der Marssiedler aus, die sich auf Botanik oder Geologie spezialisieren können. Damit das Leben unter der Glaskuppel harmonisch verläuft muss der Spieler Technologien erforschen, expandieren und die Kolonisten mit neuen Wohnungen und anderen Gimmicks bei Laune halten. Gelegentliche Meteoriteneinschläge oder Sonnenstürme erschweren das Mars-Abenteuer. Der komplexe Strategie-Titel erscheint neben dem PC auch für Xbox One und Playstation 4, sowie für Computer mit Linux und macOS. «Surviving Mars» kostet rund 40 Euro.

Wilde Piraten und tödliche Kraken

Alleine oder mit Freunden geht es bei «Sea of Thieves» auf große Fahrt. Das Piraten-Action-Adventure von Microsoft Studios ist an Klassiker wie «Pirates!» angelehnt und bringt auch wieder ein bisschen «Monkey Island»-Flair auf den Bildschirm. Zentrales Element bei «Sea of Thieves» ist der Ko-op-Modus. Hier übernimmt jeder Spieler eine eigene Rolle als Teil der Schiffsbesatzung. Damit der Steuermann auch weiß, wo er hinfährt, muss der Kollege im Navigationsraum einen Blick auf die Karten werfen. Auch für die Kanonen wird Personal gebraucht.

Neben den obligatorischen Seeschlachten sind viele Schätze zu entdecken. Auch das Schiff will gut in Schuss gehalten werden. Spieler haben in «Sea of Thieves» die Wahl zwischen drei Piraten-Fraktionen, die je ihre Stärken bei Seeschlachten und Schwertkämpfen sowie Handel und Erkundung haben. Voraussetzung zum Spielen von «Sea of Thieves» ist Windows 10 und ein Account im Windows-Store. Die Piratensause kostet rund 70 Euro und läuft auf dem Windows-PC und der Xbox One.

Die Rückkehr der Pizzabäcker

Schürze anlegen, Ofen anwerfen und los geht es. Die Macher von «Pizza Connection» haben sich 16 Jahre Zeit gelassen, um der Spielergemeinde den dritten Teil der «Pizza Connection 3» zu servieren. Wie schon in den Vorgängern ist nicht weniger zu tun, als ein Pizzaimperium aufzubauen und dabei die Konkurrenz in Schach zu halten. Dem Pizzabäcker und Jungunternehmer stellen sich zu Beginn viele Fragen: Wo miete ich mein Restaurant an, wie komme ich an gutes Personal, und welche Werbung ist am erfolgreichsten?

Beim Belegen und Gestalten der Pizzen ist Kreativität angesagt. Doch merke: Geschmäcker sind verschieden und auch das Motto: «Hauptsache viel Belag», zieht nicht immer. Und gegen die vielleicht zu erfolgreiche Konkurrenz helfen auch mal ein paar geschickt platzierte Kakerlaken und ein anonymer Tipp ans Gesundheitsamt - oder mehr. Die jugendfreundliche Wirtschaftssimulation für PC kostet rund 30 Euro.

Eine Flucht ins Ungewisse

Im Third-Person-Ko-op-Adventure «A Way Out» entführt Publisher Electronic Arts Spieler in die USA der 70er-Jahre. Die zwei Gefängnisinsassen Vincent und Leo haben nur einen Gedanken: raus aus dem Knast. Doch das geht nur als Team. So können zwei Freunde zu Hause vor dem Fernseher oder online per EA Origin die Geschicke der zwei Knastis leiten. Besitzer der Vollversion können online einfach einen Freund einladen. Der kann dann kostenlos mitspielen, ohne selbst eine Kopie des Titels gekauft zu haben.

Gespielt wird im horizontalen und vertikalen Splitscreen. Wichtig: Es muss ein Spielpartner bereit stehen, die freie Suche nach einem Mitspieler wird vom «A Way Out»-Server nicht unterstützt. Das Spiel ist von Anfang bis Ende auf Teamplay getrimmt. Wer Entscheidungen im Alleingang fällt, kommt nicht weit. So lassen sich Wärter oder Polizisten nur zu zweit ausschalten.

Die Adventure-typischen Denk-Passagen werden sinnvoll durch rasante Arcade-Elemente wie einer Verfolgungsjagd per Motorrad oder eine Schießerei ergänzt. Je nach gefällter Entscheidung sind unterschiedliche Spielausgänge möglich. In den Genuss des Ko-op-Titels kommen sowohl PC, als auch Playstation 4 und Xbox One Spieler. Rund 30 Euro kostet «A Way Out», die Altersfreigabe liegt bei 18 Jahren.

Wenn apokalyptische Hinterwäldler die Macht übernehmen

Die wahnsinnige Antagonisten und die riesigen Spielwelten sind ein Marktenzeichen von «Far Cry». Der fünfte Teil setzt hier noch einen drauf und entführt in den US-Bundesstaat Montana. Im fiktiven Hope County hat Sektenführer Joseph Seed mit seiner Familie eine Schreckensherrschaft fanatischer Endzeitjünger errichtet. Spielerauftrag zu Beginn ist die Verhaftung des charismatischen Wahnsinnigen - mit erwartbarem Ende.

Vor der malerischen Kulisse der Berge, Wälder und Seen Montanas geht es nach dem actionreichen Intro in den Guerillakrieg gegen die mächtige Sekte Project at Eden's Gate. Dabei sind Spieler in «Far Cry 5» aber nicht allein unterwegs. Unterstützung gibt es von allerlei freundlich gesinnten Bewohnern von Hope County, darunter auch verschrobene Anhänger der Prepper-Bewegung oder Hund Boomer. Auch die Fortbewegungsmittel - vom Quad über den Pickup bis hin zum Flugzeug - lassen kaum Wünsche offen.

Die Konsolenversionen von «Far Cry 5» für Xbox One und Playstation 4 kosten rund 67 Euro, die PC Version gibt es rund zehn Euro günstiger. Der überhaupt nicht zimperliche Action-Titel hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren.

Veröffentlicht am:
27. 03. 2018
14:53 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
27. 03. 2018
14:53 Uhr



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