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Die Netzwelt ist im WM-Modus

Unsere Fundstücke aus Turnierwoche eins: "Meine Alte ließ mich nicht mit" und #sexyrurik



Der Pappkamerad   » zu den Bildern

Der Pappkamerad

Live vor Ort dabei zu sein bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist ja alles für echte Fans. Dumm nur, wenn die Frau ihr Veto vor der Reise einlegt. So ging es Javier aus Mexiko, der seine Freunde nicht zum Turnier nach Russland begleiten durfte. Ein bisschen ist Javier aber dennoch dabei – seine Kumpels haben nämlich einen Pappaufsteller in Lebensgröße von ihm gebastelt. Javier trägt darauf ein blaues T-Shirt mit Botschaft: "Mi vieja no me dejo." Übersetzt: "Meine Alte ließ mich nicht mit." Was der Papp-Javier bei der WM erlebt, können der echte Javier und mittlerweile auch Hunderttausende amüsierte Nutzer auf Facebook verfolgen. Er war schon im Stadion, beim Sightseeing in Moskau und er ist auch Reisebus gefahren. Küsschen-Bilder mit jungen Damen gibt es ebenfalls.

 

Der Frauenschwarm

Es war Minute 63 im Vorrundenspiel Argentinien gegen Island als ein Internet-Hype begann. Da nämlich trat Rúrik Gíslason auf den Rasen. Versierte Kenner der Bundesliga dachten sich: Das ist doch der Flügelspieler vom Zweitligisten SV Sandhausen! Alle anderen schauten gleich einmal auf Instagram nach. Dort stieg die Zahl von Gíslasons Follower in den verbleibenden 30 Minuten um mehr als 300 000. War er in das Turnier noch mit rund 40 000 Abonnenten gestartet, sind es derzeit schon mehr als 700 000. Besonders gut kommt der Mann mit den vielen Muskeln und dem kleinen Zopf übrigens in Südamerika an. Einen eigenen Hashtag hat der neue Social-Media-Star natürlich auch schon: #sexyrurik.

 

Der Schnappschuss

Was macht eine Nationalmannschaft, nachdem sie ihr Vorrunden-Auftaktspiel gewonnen hat? Schauen Sie doch einmal beim englischen Team nach! Die Three Lions lieferten sich nach ihrem 2 zu 1 gegen Tunesien – kein Scherz – ein Swimmingpool-Rennen auf aufblasbaren Einhörnern. Die Beweisfotos zeigt das Team auf Instagram. Auch sonst gibt es viele Schnappschüsse aus dem Quartier in St. Petersburg. Den Fans gefällt’s – allein auf Instagram sind 2,4 Millionen Follower dabei.

 

Der Ausrutscher

Wenn es um Werbung in eigener Sache geht, kommt die WM derzeit vielen Unternehmen gelegen. Dumm nur, wenn das so daneben geht wie bei Burger King. Die Fastfood-Kette hatte russischen Frauen in einer Anzeigenkampagne die lebenslange Versorgung mit Hamburgern und eine Geldprämie für den Fall in Aussicht gestellt, dass sie sich von einem Spieler der Fußball-WM schwängern lassen. Ziel sollte sein, "die besten Fußballgene zu bekommen" und "den Erfolg für das russische Team für Generationen zu sichern". Das Unternehmen entschuldigte sich mittlerweile, die Anzeige wurde am Dienstag zurückgezogen, kursiert aber weiter in russischen sozialen Medien.

 

Wer möchte, kann sich schon morgens im Büro auf den Turniertag einstimmen lassen. Möglich macht das Google mit seinen täglich wechselnden Doodles. Dabei handelt es sich um grafische Veränderungen des Firmenlogos auf der Startseite, die Google seit 1998 bei großen Ereignissen wie Wahlen oder Jubiläen anzeigt. Aus jedem Teilnehmerland der WM haben Grafiker ein Fußball-Doodle für Google erstellt, das stets viele Menschen und immer an der exakt gleichen Stelle in der Mitte einen Ball zeigt. Die Bilder wechseln täglich. Zu sehen sind immer die Doodles der Länder, die an diesem Tag spielen – ausgewählt per Zufallsgenerator. Um alle Doodles eines Tages zu sehen, müssen Fußballfreunde die Startseite mehrfach neu laden.

Autor
Susann Winkel

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Veröffentlicht am:
22. 06. 2018
12:00 Uhr

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