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Reise-Infos: Neues aus Mallorca, Bangkok und Australien

Neuigkeiten für Urlauber: Mallorca will seine Radwege aufbessern, und Bangkok wirbt mit einem Kombi-Ticket für den öffentlichen Verkehr. Aufpassen sollten Touristen in Gambia und an der australischen Ostküste.



Radurlaub auf Mallorca
Radfahrer sollen auf Mallorca wohler fühlen. Dafür wollen die Wege ausgebessert werden. Foto: Jens Kalaene  

Mallorca will Radtourismus fördern

In Zukunft will Mallorca mehr Radtouristen auf die Insel locken: Im Haushalt 2017 seien auf Beschluss des Inselrates 16 Millionen Euro eingeplant, um die Straßen und Wege für Radler sicherer zu machen, berichtet das «Mallorca Magazin» in seiner jüngsten Ausgabe. Zum einen soll der Belag viel genutzter Straßen im Tramuntana-Gebirge aufgebessert und griffiger gemacht werden, zum anderen seien auf zahlreichen Landstraßen Verbreiterungen der Seitenstreifen geplant, hieß es. Zwischen dem Fischerdorf Colònia de Sant Jordi und dem Ort Ses Salines im Südosten Mallorcas werde zudem ein neuer Radweg angelegt.

Kombi-Ticket für Verkehrsmittel in Bangkok

Für den öffentlichen Verkehr in Bangkok soll es ab Juni 2017 ein einheitliches Ticket geben. Das kündigte das thailändische Transportministerium an. Die sogenannte Mangmoom-Karte gelte für Busse, den Skytrain, die Bangkok Metro (MRT), den Airport Rail Link und den Chao Phraya Boat Service. Es handele sich um das erste Kombi-Ticket für öffentliche Verkehrsmittel in Thailand. Zu den genauen Tarifen gab es noch keine Informationen.

Gambia-Reisende sollten vorsichtig sein

Urlauber in Gambia sollten aktuell besonders vorsichtig sein. Die Situation sei derzeit ruhig, es könne jedoch jederzeit zu einer Veränderung der Sicherheitslage kommen, so das Auswärtige Amt (AA) in seinem Reise- und Sicherheitshinweis für das westafrikanische Land. Der Hintergrund: Der seit 1994 regierende Staatschef Yahya Jammeh will trotz verlorener Wahl im Amt bleiben. Wie sich die Lage entwickelt, ist derzeit offen. Das AA rät zu erhöhter Wachsamkeit. Größere Menschenmengen sollten Reisende meiden.

Falschparken in Norwegen jetzt noch teurer

Wer mit dem Auto Urlaub in Norwegen macht, sollte künftig noch gründlicher prüfen, ob er auch auf einem richtigen Parkplatz steht - und genug Geld in den Automaten geworfen hat. Denn Falschparken ist seit Neujahr noch teurer als bisher. Bis zu 900 Kronen (knapp 100 Euro) müssen Autofahrer bezahlen, die im Parkverbot stehen. Das teilte die Kommune Oslo mit. Bislang wurden 500 Kronen fällig. Die neue Regel gilt für alle Kommunen im Land.

Höhepunkte im Reformationsjahr in Wittenberg

Das 500. Reformationsjubiläum soll in Wittenberg mit etlichen Festen, Konzerten und Ausstellungen gefeiert werden. Nach Angaben der Staatlichen Geschäftsstelle «Luther 2017» gebe es einige besonders herausragende Höhepunkte. Dazu gehörten die Doppelausstellung «Luther! 95 Menschen - 95 Schätze» ab 13. April, die Weltausstellung «Tore der Freiheit» vom 20. Mai bis 10. September, der Abschlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentags am 28. Mai sowie ein fünftägiger Kongress unter dem Motto «Kulturelle Wirkungen der Reformation» im August. Der absolute Höhepunkt wird am 31. Oktober gefeiert - der 500. Reformationstag.

Gefährliche Quallen breiten sich vor Australien aus

Eine hochgiftige Quallenart breitet sich wegen steigender Meerestemperaturen entlang der australischen Ostküste aus. Die nahezu unsichtbaren Irukandji-Würfelquallen bewegten sich «langsam, aber sicher» südwärts, sagte Jamie Seymour von der James Cook University in Cairns, der giftige Tiere erforscht, dem australischen Fernsehsender ABC. Die etwa einen Kubikzentimeter kleinen Tiere mit ihren bis zu einem Meter langen Tentakeln dürften nach Ansicht des Experten binnen weniger Jahre die beliebten Strände der Sunshine Coast im Süden des Staates Queensland unsicher machen. Erst vor wenigen Tagen waren vier Menschen vor Fraser-Island von den Tieren gestochen worden. Die Verletzten kamen in ein Krankenhaus und sind laut ABC in stabilem Zustand. Es habe in der jüngeren Vergangenheit zwei Todesfälle durch Irukandji-Quallen gegeben, betonte Seymour. Die Stiche lösen dem Forscher zufolge heftige Schmerzen und Übelkeit aus und können bei älteren oder kranken Menschen auch Herzinfarkte verursachen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
05. 01. 2017
05:11 Uhr

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05. 01. 2017
05:11 Uhr



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