Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Urlaub daheimCoronavirusBlitzerwarnerVideosCotube

 

Civil Rights Trail zeigt Stätten der US-Bürgerrechtsbewegung

Dunkelhäutige Schüler kommen nur unter Schutz des Militärs in ihre Klassenräume, Frauen und Männer demonstrieren für ihr Wahlrecht: Die 1950er und 1960er Jahre waren in den USA geprägt vom Kampf um die Bürgerrechte. Ein neues Angebot für Touristen erinnert daran.



Birmingham Civil Rights Institute
Eine Ausstellung zur Erinnerung an die 1950er und 1960er Jahre: Das Birmingham Civil Rights Institute in der größten Stadt Alabamas gehört zu den 130 Orten, die im US Civil Rights Trail zusammengefasst sind.   Foto: Alabama Tourism/dpa-tmn

Ein neuer Civil Rights Trail soll Reisenden in den USA bei der Suche nach wichtigen Schauplätzen der US-Bürgerrechtsbewegung helfen. Das Netzwerk führt zu mehr als 130 Orten, die mit dem Kampf um die Gleichberechtigung afroamerikanischer Bürger in Verbindung stehen.

Wie das Tourismusamt des Bundesstaates Alabama mitteilt, handelt es sich unter anderem um Kirchen, Gerichtsgebäude und Schulen, die vor allem in den 1950er und 1960er Jahren für die Bürgerrechtsbewegung von besonderer Bedeutung waren.

Der Civil Rights Trail sei nicht als zusammenhängende Reisestraße zu verstehen, sondern als Übersicht und Wegweiser. Die 130 Schauplätze verteilen sich auf 14 US-Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington. Zu den bekanntesten Orten zählen das National Civil Rights Museum in Memphis und das Lincoln Memorial in Washington, vor dem 1963 der Bürgerrechtler Martin Luther King seine Rede «I have a dream» hielt. Auch Kings Geburtsort in Atlanta, das erst im Dezember 2017 eröffnete neue Mississippi Civil Rights Museum in Jackson und das Rosa Parks Museum in Montgomery in Alabama gehören zu den Stätten des Trails.

Eine interaktive Landkarte zeigt, dass Alabama mit 30 Stätten der am stärksten vertretene Bundesstaat ist. Die anderen Orte des Netzwerks befinden sich in den US-Südstaaten Arkansas, Georgia, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee und Virginia. Mit Delaware, Kansas, Kentucky, Missouri und West Virginia sind aber auch Staaten vertreten, die nicht immer zu den Staaten des Südens gezählt werden.

Der Civil Rights Trail steht unter dem Leitsatz «What happened here changed the world» («Was hier geschah, hat die Welt verändert»). Für die US-Bürgerrechtsbewegung ist 2018 ein besonderes Jahr: Am 4. April jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem Martin Luther King in Memphis erschossen wurde

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
16. 01. 2018
14:57 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bürgerrechte Martin Luther Martin Luther King Memorial Militär Mississippi Wahlrecht
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Walking Dead Tour in Senoia

02.07.2020

Georgias Filmorten auf der Spur

Atlanta macht Hollywood Konkurrenz: Der Südstaat Georgia ist ein perfektes Ziel für Filmtouristen. Auf einer Tour zu berühmten Drehorten verschwimmen manchmal Fiktion und Realität. » mehr

Statue von Martin Luther King

06.03.2018

Auf den Spuren Martin Luther Kings durch die US-Südstaaten

Als in den USA um gleiche Bürgerrechte für alle gerungen wurde, stand Martin Luther King im Zentrum des Geschehens. Vor 50 Jahren wurde der Baptistenprediger ermordet. An King und seine Zeit erinnern heute einige Museen.... » mehr

Pilgrim Monument

11.08.2020

Auf den Spuren der ersten Siedler in Neuengland

Vor 400 Jahren siedelten die ersten Pilger an der Küste des heutigen US-Bundesstaates Massachusetts. Sie flohen vor der Kirche und hofften auf ein besseres Leben. Eine Spurensuche in Neuengland. » mehr

Fahrradtour

04.05.2020

Reisetipps für die Zukunft

Wenn Corona überstanden ist, werden die Menschen wieder reisen. Drei Kurzmeldungen aus der Welt des Tourismus für die Zeit nach der Pandemie. » mehr

Yellowstone National Park

06.11.2019

Wann US-Nationalparks 2020 keinen Eintritt kosten

Die Nationalparks sind ein beliebtes Ziel für US-Touristen. An einigen Tagen im kommenden Jahr kommen sie sogar kostenlos hinein. » mehr

Fischer

13.02.2020

Cap Miné in Madagaskar: Der Traumstrand und der Weltkrieg

Im Norden Madagaskars, an einem der schönsten Strände der Welt, erinnert kaum etwas an seine blutige Vergangenheit. Noch aber sind die verblassenden Spuren der Geschichte sichtbar. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
16. 01. 2018
14:57 Uhr



^