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West-Nil-Fieber in Südeuropa: Auf Reisen vor Mücken schützen

In Südeuropa wurden vor wenigen Wochen Infektionen mit West-Nil-Fieber gemeldet. Übertragen wird die Krankheit durch Mücken. Was das Auswärtige Amt daher Italien- und Griechenland-Urlaubern empfiehlt.



Überträger des West-Nil-Fiebers
In Italien und Griechenland können sich Urlauber über Mücken mit dem West-Nil-Fieber infizieren. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher lange Kleidung.   Foto: Patrick Pleul

Reisende in Südeuropa sollten sich vor Mückenstichen schützen. So wurden nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) Mitte Juli die ersten Infektionen mit West-Nil-Fieber aus Italien und Griechenland gemeldet.

In Griechenland sind zehn Menschen erkrankt, in Italien einer, dort kommt die Infektion vor allem im Norden vereinzelt vor. Auch das Auswärtige Amt (AA) warnt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen vor dem West-Nil-Fieber, das von tagaktiven Mücken übertragen wird. Die Infektion verläuft meist unauffällig, selten kann es jedoch zu schweren neurologischen Symptomen kommen. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung gibt es nicht.

Stattdessen empfiehlt das Auswärtige Amt, lange Kleidung zu tragen, die die Arme und Beine bedeckt. Besonders tagsüber sollte mehrfach Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufgetragen werden.

Insektenschutz auf Reisen schützt auch vor anderen Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden: So das Chikungunya-Fieber durch Aedes-Mücken oder das sogenannte Toskana-Fieber durch kleine Sandfliegen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
13:08 Uhr

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Auswärtiges Amt Chikungunya-Fieber Fremdenverkehr Impfungen Infektionskrankheiten Reisemedizin West-Nil-Fieber
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13. 08. 2019
13:08 Uhr



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