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Zusätzliche Reisen mit «Fridtjof Nansen»

In diesem Jahr hat sich die Auslieferung vieler Kreuzfahrtschiffe verspätet - zum Ärger der Gäste. Ein neues Schiff von Hurtigruten dagegen soll nun deutlich früher fertig werden als geplant.



Die «Fridtjof Nansen» von Hurtigruten
Zum Themendienst-Bericht vom 4. Dezember 2019: Die «Fridtjof Nansen» von Hurtigruten geht früher an den Start als geplant.   Foto: Hurtigruten/dpa-tmn

Das Expeditionskreuzfahrtschiff «Fridtjof Nansen» von Hurtigruten wird mehrere Monate früher fertig als geplant. Der Neubau soll Ende 2019 und damit deutlich vor der ersten offiziellen Reise im April 2020 ausgeliefert werden, wie die Reederei mitteilte.

Hurtigruten bietet daher im März zusätzliche Reisen auf der «Fridtof Nansen» an, unter anderem sechstägige Kreuzfahrten rund um die Britischen Inseln. Eine weitere Seereise führt von London nach Oslo. Von dort gibt es eine Kreuzfahrt, die in Hamburg endet.

Mit Hybridantrieb auf Expedition

Die «Fridtof Nansen» mit 265 Kabinen ist das Schwesterschiff der «Roald Amundsen», die im Juli 2019 in Dienst gestellt wurde. Beide Schiffe sind für den Einsatz in polaren Gewässern konzipiert.

Das erste Schiff der neuen Baureihe, die mit einem Hybridantrieb und Batteriepacks ausgestattet ist, sollte ursprünglich einmal 2018 fertig werden. Es gab jedoch Verzögerungen beim Bau. Die «Fridtof Nansen» sollte nach bisheriger Planung ab 1. April 2020 Kreuzfahrten entlang der norwegischen Küste unternehmen.

Gegen den Trend

Dass der Neubau nun doch früher als geplant auf Reisen geht, ist eher ungewöhnlich: Zahlreiche Kreuzfahrtschiffe wurden 2019 später fertig als geplant - etwa die «World Exlorer» von Nicko Cruises, die «Hanseatic nature» von Hapag-Lloyd Cruises, die «Costa Smeralda» von Costa und zuletzt die «Aida Mira» von Aida Cruises.

Das jüngste Aida-Flottenmitglied konnte ihre erste Reise Anfang Dezember kurzfristig nicht antreten, obwohl sich bereits Passagiere an Bord befanden. Auch die Überführungsfahrt nach Südafrika musste Aida Cruises absagen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
16:02 Uhr

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04. 12. 2019
16:02 Uhr



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