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Kreuzfahrt-Reedereien kehren in die Türkei zurück

«Türkei? Lieber nicht!»: Bei vielen deutschen Urlaubern war das Land lange abgeschrieben. Die meisten Kreuzfahrtschiffe fuhren es nicht mehr an. Doch jetzt wagen sich die Reedereien langsam zurück.



Istanbul
Istanbul bekamen deutsche Urlauber auf Kreuzfahrten lange Zeit eher nicht zu sehen - doch die großen Reedereien auf dem deutschen Markt kehren in die Türkei zurück.   Foto: Manuel Meyer/dpa-tmn

Kreuzfahrturlauber im östlichen Mittelmeer bekommen bald wieder die Türkei zu sehen. Die wichtigsten Reedereien für deutsche Passagiere haben das Land erneut ins Programm aufgenommen - oft aber noch nicht in der kommenden Sommersaison.

- Bei Aida Cruises ist es im Sommer 2021 soweit: Dann fährt die «Aida Cara» auf siebentägigen Reisen unter anderem Istanbul an. Das Schiff bleibt eine Nacht in der Metropole vor Anker. Die Türkei werde wieder verstärkt von Urlaubern nachgefragt, heißt es bei Aida.

- Tui Cruises lief 2019 nach eigenen Angaben nur ein einziges Mal Bodrum an. Im kommenden Sommer aber wird die «Mein Schiff Herz» in der Stadt regelmäßig festmachen, wie die Reederei mitteilt. Istanbul steht allerdings erst 2021 wieder im Programm.

- MSC Cruises wird im Sommer 2021 wieder die Türkei ansteuern. Die «MSC Fantasia» werde von März bis Oktober auf Neun-Nächte-Fahrten im östlichen Mittelmeer unter anderem Istanbul und den Badeort Kusadasi an der Ägäisküste anlaufen, teilte die Reederei mit.

- Costa steuert die Türkei im Winter 2020/21 wieder an: Dann wird die «Costa Fortuna» auf 14-tägigen Kreuzfahrten unter anderem Istanbul, Izmir und Kusadasi anlaufen. Im Winter 2021/22 werden diese Reisen von der «Costa Diadema» übernommen, kündigte die Reederei an.

Noch halten sich die Reedereien mit Stopps in der Türkei zurück. Das Land wurde lange Zeit gar nicht angelaufen - auf Wunsch der Gäste, wie es von den Reedereien hieß.

Die Türkei insgesamt wurde lange Zeit von vielen deutschen Urlaubern gemieden. Zum einen gab es schwere Terroranschläge, zum anderen politische Spannungen. Der «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel zum Beispiel saß in der Türkei im Gefängnis, Präsident Erdogan sorgte mit Nazi-Vergleichen in Deutschland für Empörung.

Autor
dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
17. 01. 2020
11:23 Uhr

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17. 01. 2020
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