Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Urlaub daheimCoronavirusBlitzerwarnerVideosCotube

 

Coronabedingte Reisewarnung für Schweden aufgehoben

Bisher galt für Schweden noch immer eine Reisewarnung. Doch inzwischen bewertet das Auswärtige Amt das skandinavische Land nicht länger als Risikogebiet. Reisende sollten dennoch auf einige Vorsichtsmaßnahmen achten.



Schweden
Ab sofort besteht für Schweden keine coronabedingte Reisewarnung mehr.   Foto: picture alliance / Paul Zinken/dpa

Angesichts gesunkener Corona-Infektionszahlen in Schweden hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für das Land aufgehoben.

Die im Juni noch konstant hohe Zahl der Neuinfizierten sinke seit Anfang Juli kontinuierlich bei weiterhin hohem Testniveau, schrieb das Außenministerium nun auf seiner Internetseite. Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterlägen keinen Einreisebeschränkungen. Alle Grenzübergänge seien geöffnet.

Laut Auswärtigem Amt gibt es keinerlei Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürften sich frei im Land bewegen. In Schweden gebe es keine Masken- oder Handschuhpflicht, die Bevölkerung werde jedoch eindringlich um das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auch auf Reisen. Menschenansammlungen und der öffentliche Nahverkehr in Stoßzeiten sollten gemieden werden.

Das schwedische Außenministerium teilte im Gegenzug am frühen Dienstagabend (14. Juli) mit, ab Mittwoch nicht länger von nicht dringend notwendigen Reisen nach Deutschland sowie nach Polen und Andorra abzuraten. Diese seit Mitte März geltende Maßnahme war vorher bereits für eine Reihe von anderen EU- und Schengenländern aufgehoben worden. Für die Schweiz wird sie dagegen ab Mittwoch bis vorläufig zum 29. Juli wieder eingeführt.

© dpa-infocom, dpa:200714-99-789079/4

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 07. 2020
11:53 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Auswärtiges Amt Außenministerien Nahverkehr Reisewarnungen Schwedisches Außenministerium
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Urlaubsplanung

14.09.2020

Urlaub in Corona-Zeiten: Wohin in den Herbstferien?

Kaum ist die Hauptreise-Saison vorbei, stehen in einigen Bundesländern schon die Herbstferien an. Doch wer verreisen will, sollte sich gut informieren. Ein Überblick zeigt, was bei steigenden Infektionszahlen und Einreis... » mehr

Reisen in den Herbstferien trotz Corona

vor 8 Minuten

Ein Urlaubs-Leitfaden für die Herbstferien

Die Herbstferien stehen vor der Tür, aber die Stimmung ist getrübt: Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Was tun, wenn der Urlaubsort zum Risikogebiet wird? Eine Entscheidungshilfe in Szenarien. » mehr

Tui behält die Kanaren im Angebot

vor 1 Stunde

Tui will trotz Reisewarnung Urlauber auf die Kanaren bringen

Anfang September hat das Auswärtige Amt ganz Spanien zum Risikogebiet erklärt. Somit wird auch von einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln abgeraten. Der Veranstalter Tui will dennoch Reisen dorthin anbieten. » mehr

Lissabon

24.09.2020

Jedes zweite EU-Land nun teilweise Corona-Risikogebiet

Lissabon, Dublin, Kopenhagen und Grenzgebiete in Tschechien und Österreich: Die Bundesregierung erklärt zahlreiche Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten - wegen rasant steigender Infektionszahlen. » mehr

Reisen trotz Reisewarnung

22.09.2020

Was ist eine Reisewarnung noch wert?

Kriege, Aufstände, Katastrophen: Das waren früher Gründe für eine Reisewarnung der Bundesregierung. Doch seit Corona ist alles anders. Was die neue Unübersichtlichkeit für Reisende bedeutet. » mehr

Reserva Especial de Maputo

22.09.2020

Zu Besuch bei den Elefanten im Naturschutzgebiet Lubombo

Touristen lieben sie, einheimische Bauern nicht: Elefanten. Im Naturschutzgebiet Lubombo zwischen Südafrika, Mosambik und eSwatini sollen Mensch und Tier künftig nebeneinander existieren. Nur wie? » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 07. 2020
11:53 Uhr



^