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Krankenversicherung für Haustiere meist überflüssig

Eine Krankenversicherung für den Hund? Das klingt erst einmal nach einer sinnvollen Sache. Doch lohnt sich das finanziell überhaupt? Verbraucherschützer warnen vor hohen Preisen und Einschränkungen.



Verletzte Katze
Die Behandlungskosten beim Tierarzt für eine kranke Katze können die Haushaltskasse durchaus belasten. Eine spezielle Versicherung lohnt aber trotzdem nicht in jedem Fall.   Foto: Frank Rumpenhorst

Impfungen, Kastration, Wurmkuren oder verletzte Pfoten: Muss ein Haustier zum Arzt, können die Kosten für Behandlungen und Medikamente richtig ins Geld gehen. Einige Versicherer locken mit speziellen Versicherungen für Hunde und Katzen.

«Doch die Policen sind teuer und nicht alle Behandlungen werden bezahlt», warnt die Verbraucherzentrale NRW. Deren Experten nennen eine weitere entscheidende Einschränkung: Nur gesunde Tiere werden versichert.

Ist das Tier gesund, zahlen Hundebesitzer jährlich zwischen 120 und 1300 Euro für eine Police. Die Tarife für Katzen schwanken zwischen 160 Euro und 560 Euro. Als Faustregel gelte: Je älter Hund oder Katze bei Vertragsabschluss sind, desto teurer ist die Police. Die Altersgrenzen variieren jedoch: Zu versichernde Tiere dürfen meist nicht jünger als zwei Monate sein. Ab einem bestimmten Alter werden vierbeinige Hausgenossen nicht mehr oder nur gegen einen Aufschlag versichert.

Laut Verbraucherschützer lohnt sich eine Versicherung in den meisten Fällen nicht. Es rechne sich eher, die gelegentlichen Behandlungen aus eigener Tasche zu zahlen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 04. 2019
12:48 Uhr

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