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Mülltonnenverschluss stoppt plündernde Waschbären

Mülltüten zerrissen, Fressnapf des Hundes geplündert. Das könnte ein Waschbär gewesen sein. Hausbesitzer können ein paar Maßnahmen ergreifen, damit die Allesfresser nicht zu nahe kommen.



Waschbär
Waschbären eignen sich nicht als Haustiere.   Foto: Patrick Pleul

Waschbären finden in Städten optimale Lebensbedingungen - und werden für viele Haus- und Gartenbesitzer zur Plage. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten gibt Tipps, wie man sich die Allesfresser vom Leibe hält:

- Hunde- oder Katzenfutter sollten nicht offen auf dem Grundstück stehen. Mülltonnen werden am besten mit einem zusätzlichen Verschluss dicht gehalten und Gelbe Säcke nicht draußen am Boden gelagert.

- Da Waschbären sehr gut klettern können, sollten auf das Dach ragende Äste gekürzt werden. Ebenso verhindern Regenrinnen mit Blechmanschetten oder anderen Klettersperren, dass die Tiere auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin gelangen.

- Die Tierschutzorganisation weist darauf hin, dass Waschbären keine Haustiere sind. Anfangs noch süß und verschmust, gehören die Tiere, die 15 Jahre oder älter werden können, nicht in die Wohnung. Ein artgerechtes Gehege ist jedoch teuer und aufwendig zu bauen. Wer ein verwaistes Jungtier findet, sollte sich daher an eine Wildtierschutzstation wenden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
11:58 Uhr

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