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Welche Unterstützung Hamster bei der Fellpflege brauchen

Eigentlich sind Hamster in Sachen Fell selbst schon Pflege-Experten. Aber auch die Tierhalter sollten regelmäßig nachschauen und bei Bedarf selbst zur Bürste greifen. Auch die Länge des Fells spielt eine Rolle.



Fellpflege bei Hamstern
Obwohl Kurzhaarhamster ihr Fell selbst pflegen, sollten Hamsterhalter die Tier wöchentlich abtasten. Knötchen auskämmen oder rausschneiden, aber niemals Baden. Das bringt die Haut aus dem Gleichgewicht.   Foto: Caroline Seidel

Hamster sind richtige Fellpflege-Profis: Sie lecken sich akribisch das Fell, streichen mehrmals mit den Vorderpfötchen übers Gesicht und vollführen akrobatische Bewegungen, um die Nager-Füße sauber zu lecken.

Das passiert nach dem Schlafen, Essen und Entleeren der Backentaschen - also den ganzen Tag. Kurzhaarhamster benötigen bei ihrem Ritual keine Hilfe, das stört sie nur. Langhaarhamster dagegen brauchen Unterstützung. Doch egal ob lang oder kurz: Halter sollten Fell und Krallen einmal pro Woche checken, rät der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Am besten geschieht die Kontrolle während des Freilaufs. Dabei sollte man das Tier vorsichtig streicheln und das Fell auf Knoten und Verfilzungen abtasten. Findet man welche, muss das Fell gebürstet und gereinigt werden.

Reinigen heißt allerdings nicht waschen. Denn Baden zerstört das Gleichgewicht der Bakterien auf der Haut des Hamsters und kann zu massiven Hautirritationen führen.

Im schlimmsten Fall entstehen Ekzeme oder bakterielle Infektionen. Außerdem bestehe beim Baden die Gefahr, dass das Tier schnell auskühlt und sich erkältet, so der IVH.

Streu und Nistmaterial, das sich im Fell verfangen hat, können Halter einfach mit einer weichen Zahnbürste auskämmen. Kletten und verfilzte Stellen werden mit einer (Baby-)Nagelschere abgeschnitten.

Doch Vorsicht, am Po ist das Fell meist lang. Der kleine Schwanz sitzt häufig genau in den Verfilzungen, wie die Experten erklären.

Das Fell von Teddy- und Angora-Hamstern sollte kurz gehalten werden. Vor allem im Sommer leiden die Tiere unter der Hitze. Grund: Sie können nicht schwitzen.

Daher biete es sich an, das Fell vorsichtig mit einer Schere auf normale Felllänge zu kürzen. Eine Schermaschine ist dagegen nicht geeignet - sie sei zu gefährlich.

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dpa

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
05:07 Uhr

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