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Schmusen mit Hunden hat auch positive Effekte

Hunde schlecken ihre Besitzer gerne mal mit der Zunge ab. Warum das dem Hund guttut, aber nicht immer ganz unbedenklich ist, erklärt eine Tierärztin.



Eine Frau schmust mit einem Hund
Kuscheln und Knuddeln stärkt das Sozialverhalten der Hunde. Wer sich ablecken lassen mag, sollte allerdings keine Verletzung haben.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn » zu den Bildern

Körperkontakt ist nicht nur für Eltern-Kind-Beziehungen sehr wertvoll, sondern auch zwischen Hund und seinem Halter.

«Die beim Streicheln, Schmusen oder Knuddeln ausgeschütteten Pheromone stärken das Bindungsverhalten der Tiere und tun viel für die Beziehung», erklärt Daniela Schrudde, Tierärztin bei der Welttierschutzgesellschaft in Berlin.

Dazu könne auch das Abschlabbern gehören. Bei Hunden untereinander werde viel über das Schlecken kommuniziert, das häufig der Beschwichtigung diene. Ob sich Herrchen und Frauchen abschlecken lassen, sei eine Frage der eigenen Vorlieben - und ihrer Immunstärke.

«Körperöffnungen und Wunden sollte man sich nicht von Hunden ablecken lassen», warnt Schrudde. Man wisse schließlich nicht, was für Keime der Hund in der letzten Pfütze oder beim Ablecken eines anderen Hundes aufgenommen hat.

«Und ein wahrer Tummelplatz für anaerobische Bakterien ist vor allem der Zahnstein des Hundes», weiß die Tierärztin. Die dort schlummernden Bakterien können gefährlich sein. «Treffen sie auf eine offene Wunde, können sie sehr schnell in die Blutbahn gelangen», sagt Schrudde.

Immunschwache Menschen seien aber auch ohne Hundekontakt alltäglichen Gefahren ausgesetzt. Daniela Schrudde: «Da würde auch schon ein eingetretener Splitter reichen. Wird der nicht ernst genommen, kann es zur Blutvergiftung und schließlich zum Organversagen kommen.»

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
28. 11. 2019
15:44 Uhr

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Bakterien Organversagen Tiere und Tierwelt Tierärztinnen und Tierärzte Wunden
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28. 11. 2019
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