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Pflegebedürftigen Familienmitgliedern ein Leben zu Hause ermöglichen

Daheim statt Pflegeheim

Chronische Erkrankungen, Tod eines Ehepartners oder typische Alterserscheinungen: Es gibt viele Gründe, warum ein zunächst selbstständiger Mensch plötzlich Pflege benötigt.



Foto: MICHAEL B. REHDERS
Bei der 24-Stunden-Pflege geht es nicht nur um reine Pflegetätigkeiten, sondern darum, die hilfsbedürftige Person im Alltag zu unterstützen – beispielsweise auch beim Einkaufen. Foto: MICHAEL B. REHDERS

Zahlreiche Betroffene fürchten sich vor diesem Moment und wünschen eine Betreuung in den eigenen vier Wänden. Doch dabei stoßen Angehörige häufig an ihre Grenzen. Markus Küffel, diplomierter Gesundheitswissenschaftler und examinierter Krankenpfleger erklärt die Vorteile einer 24-Stunden-Pflege, die für beide Seiten eine optimale Lösung bietet.

 

Unterstützung im Alltag

Oftmals benötigen Menschen im höheren Alter Hilfe in einem Umfang, den Angehörige zu Hause nicht mehr sicherstellen können. „Hinzu kommen mangelnde Erfahrung und gegebenenfalls wenig Zeit neben dem Beruf. Somit sind familiäre und persönliche Spannungen vorprogrammiert“, weiß Markus Küffel. Vor der Unterbringung in einem Pflegeheim graut es allerdings vielen Betroffenen und deren Angehörigen. Keine individuell angepasste Versorgung, wenig Aufmerksamkeit, ein fremdes Umfeld und hohe Kosten. Mit dem 24-Stunden-Pflege-Modell bietet sich den Betroffenen die Möglichkeit, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld mit einer Betreuungskraft fortzuführen. Diese kommt in der Regel aus Osteuropa und lebt für einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten mit im Haus. Nach dem Zeitraum findet ein Wechsel statt und eine neue Pflegekraft kümmert sich um die hilfsbedürftige Person – in der Regel entsteht daraus ein Tandem und die Kräfte wechseln sich im etwa dreimonatigen Rhythmus ab.

24-Stunden-Pflege, auch Betreuung in häuslicher Gemeinschaft genannt, birgt viele Vorteile. So bietet das Zusammenleben mit einer Betreuungskraft soziale Kontakte in Form von abendlichen Gesprächen, gemeinsamem Kochen oder zusammen einkaufen. Auch werden Betroffene dadurch wieder geistig gefordert und mit kleinen Aufgaben

 

Mehr als bloße Entlastung

aktiv in den Alltag eingebunden. Gibt es darüber hinaus einen gesundheitlichen Notfall, steht den Pflegebedürftigen Tag und Nacht jemand zur Seite – eine beruhigende Situation, auch für Angehörige.

„Für fast alle Versorgungssituationen lässt sich so eine individuelle Lösung finden, wie beispielsweise eine spezielle Demenzpflege im eigenen Zuhause, wenn es das persönliche Krankheitsbild fordert“, erklärt Markus Küffel. In Abhängigkeit vom individuellen Pflegegrad können Familien darüber hinaus finanzielle Unterstützung durch ihre Pflegeversicherung erwarten. Borgmeier

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