Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Urlaub daheimCoronavirusBlitzerwarnerVideosCotube

 

Warum man jetzt frisches Brennholz kaufen sollte

In ein paar Wochen kann es so weit sein: Der Holzofen im Haus brennt das erste Mal. Bis dahin sollten Hausbesitzer ihren Vorrat aufstocken und das Brennholz noch etwas trocknen lassen. Denn frisch geschlagene Scheite dürfen nicht in die Flammen.



Brennholz muss trocknen sein
Holz, das im Ofen landet, darf einen Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent haben. Sonst schadet es beim Verbrennen der Umwelt.   Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Zur Vorbereitung auf die Heizsaison sollten Ofenbesitzer nun ihre Vorräte an Brennholz aufstocken. Dafür eignen sich fertig zugeschnittene und getrocknete Scheite aus dem Baumarkt und vom Brennholzhändler, erklärt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin.

Wer nun selbst das Holz frisch im Wald fällt oder solches erwirbt, sorgt erst für die nächste Heizsaison vor: Die Scheite müssen noch trocknen, bevor sie in den Ofen dürfen. Das kann je nach Größe der Scheite und Holzart etwa zwei Jahr dauern.

Bei Holzvorräten, die im Handel erworben werden und in aller Regel nicht mehr frisch sind, empfehlen die Experten ebenfalls, sie noch etwas trocknen zu lassen - daher lohne sich der Kauf rechtzeitig vor der Heizperiode.

Feuchtes Holz verbrennt nicht vollständig, was zur Folge hat, dass dabei viele Schadstoffe freigesetzt werden. Diese schaden der Umwelt, aber auch dem Ofen. Vorgeschrieben ist daher ein Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent zum Zeitpunkt des Verbrennens, das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent.

Unter dem Wassergehalt versteht man die Masse des Wassers im Holz bezogen auf die Gesamtmasse. Der Feuchtegehalt steht für die Masse des Wassers bezogen auf die Trockenmasse des Holzes.

Haus & Grund Deutschland empfiehlt sogar einen noch besseren Feuchtegehalt des Holzes von unter 22 Prozent (unter 18 Prozent Wassergehalt), was auch den Voraussetzungen des RAL Gütezeichens entspreche. Messen lässt sich der Gehalt mit günstigen Geräten aus dem Baumarkt.

Es gibt aber auch einen Trick, der Ofenbesitzern zumindest einen Anhaltspunkt liefert: Die Probe mit einem Nagel am Holz. Lässt er sich leicht eindrücken, ist das Holz noch feucht. Trocknen sollten die noch frischen Scheite an einem ausreichend großen, luftigen und regengeschützten Platz.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
10. 08. 2017
10:30 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Baumärkte Brennholz Hauseigentümer Wasser
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
LED-Lampe

27.07.2020

Kerzen, Fackeln und Co für romantische Stimmung

Lagerfeuer, Fackeln oder Kerzen tauchen den Garten am Abend in ein stimmungsvolles Licht. Solche Lichtquellen eignen sich aber nicht für jeden Garten. Und auch Sicherheitsaspekte müssen bedacht werden. » mehr

Türen schleifen

24.08.2020

So sehen Zimmertüren wieder gut aus

Der Lack ist ab: Alte Zimmertüren können einen ganzen Raum verunstalten. Dabei ist es eigentlich ganz leicht, in die Jahre gekommene Türen wieder ansehnlich aussehen zu lassen - ganz ohne Handwerker. » mehr

Brennholz

29.04.2019

Brennholz-Preise für Selbstabholer nicht gestiegen

Viele Besitzer eines Ofens oder Kamins müssen demnächst neues Brennholz kaufen, um ihr nach dem Winter leergeräumtes Lager wieder aufzufüllen. Für sie gibt es nun gute Nachrichten: Laut einer Umfrage bei Forstämtern blei... » mehr

Abzocke durch Handwerker

07.09.2020

Wenn der Handwerker dreimal klingelt

Nicht nur der Postbote klingelt unangemeldet. Manchmal stehen auch Handwerker vor der Tür. Doch Vorsicht: Deren Angebote können Verbraucher am Ende teuer zu stehen kommen. » mehr

Feuerwehrschlauch

31.08.2020

Überfluteter Keller ist oft nicht versichert

Jedes Jahr fluten Starkregen und Überschwemmungen etliche Keller. Das Inventar ist danach meistens hin. Manchmal sogar das ganze Haus. Eigenheimbesitzer sind selten gegen diese Gefahr versichert. » mehr

Überflutetes Wohngebiet

11.09.2019

So schützen Sie Ihr Haus vor Starkregen

Manchmal regnet es so stark, dass Wasser nicht sofort ablaufen kann. Im schlimmsten Fall läuft es in Keller oder drückt sich durch Abflüsse. Experten raten zu Vorsorge. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
10. 08. 2017
10:30 Uhr



^