Lade Login-Box.
Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

 

Wie hoch ein Haus versichert sein sollte

Eigentümer müssen dafür sorgen, dass von ihrem Haus keine Gefahr ausgeht. Im Schadensfall zahlen sie - oder eine Versicherung. Wie teuer diese sind, hat die Zeitschrift «Finanztest» untersucht.



Versicherungsschutz
Fällt ein Baum aufs Dach, kann das für Eigentümer sehr teuer werden.   Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Der Mieter stürzt über eine lose Fliese, ein Baum fällt um und trifft das Gebäude des Nachbarn - rund ums Haus kann viel passieren. Wer im eigenen Haus wohnt, wird oft von der Privathaftpflichtversicherung vor finanziellen Folgen geschützt.

Vermieter sollten sich dagegen mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung absichern, raten die Experten der Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 9/2019) in einem Vergleich der Tarife von 365 Anbietern.

Sie empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro. Dies ist der Betrag, den der Versicherer maximal pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bezahlt. Vier der Anbieter versichern der Untersuchung zufolge nur geringere Beträge, die anderen zahlen im Schadensfall mindestens bis zu 10 Millionen Euro. Einzelne Versicherer decken sogar bis zu 50 Millionen Euro ab.

Die Preisunterschiede sind dabei nach Angaben der Zeitschrift groß: Während es für ein vermietetes Einfamilienhaus bei einem Anbieter bereits einen Tarif für 25 Euro im Jahr gibt, werden bei anderen bis zu 104 Euro fällig - mehr als das Vierfache. Die Tester fragten für ein Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von 120 Quadratmetern und einem Bruttovorjahresmietwert von 15.000 Euro an.

Die Stiftung Warentest, die hinter «Finanztest» steht, empfiehlt außerdem, auch kleinere Bauvorhaben mitzuversichern, etwa Um- oder Ausbauarbeiten. Die meisten untersuchten Policen decken diese bis zu einer Bausumme von mindestens 50.000 Euro ab. Andere Tarife bieten das Doppelte, so die Übersicht.

Vermieter können diese Versicherungsbeiträge als Nebenkosten auf die Mieter umlegen - allerdings nur, wenn sie ausdrücklich im Mietvertrag als Nebenkosten-Posten genannt werden, erklärt Stiftung Warentest.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 08. 2019
14:17 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Debakel Mieterinnen und Mieter Stiftung Warentest Stiftungen Vermieter Vermögensschäden Versicherungen Versicherungsbeiträge Versicherungssumme Versicherungsunternehmen Wohnfläche
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Wofür müssen Mieter aufkommen?

31.07.2019

Mieter müssen nicht für alle Kleinreparaturen aufkommen

Vermieter können von ihren Mietern die Kosten für kleinere Reparaturen einfordern. Wichtig ist hierbei, was im Mietvertrag dazu vermerkt wurde. » mehr

Bundesgerichtshof

04.10.2019

Wenn die Miete falsch berechnet wird

Nicht immer ist klar, wie viel Prozent der Balkonfläche bei der Wohnungsgröße mitberechnet werden dürfen. Was passiert, wenn ein Gutachter in der Frage zu einem anderen Ergebnis kommt als der Vermieter, zeigt ein Urteil ... » mehr

Laub fegen

29.10.2019

Regeln für Mieter rund ums Herbstlaub

Buntes Laub sieht schön aus. Trotzdem muss es im Zweifel schnell weg. Wer dafür zuständig ist, wann Laubbläser lärmen dürfen und was für die Bäume des Nachbarn gilt. » mehr

Mietvertrag

25.04.2019

Hobbyraum mit hoher Decke zählt meist zur Wohnfläche

Wenn der Vermieter die Miete erhöht, ist die Wohnfläche entscheidend. Verfügt die Wohnung über einen Hobbyraum im Keller, kann es unter Umständen teuer für den Mieter werden - etwa wenn dieser Hobbyraum zur Wohnfläche zä... » mehr

Wohnungsbesichtigung

10.12.2019

Diskriminierung bei der Wohnungssuche stark verbreitet

In seiner Wohnungsanzeige macht ein Vermieter aus Bayern keinen Hehl daraus, dass er keine «Ausländer» in seinem Haus will. Deswegen muss er nun 1000 Euro zahlen. Solche Diskriminierung ist kein Einzelfall, aber meist is... » mehr

Betriebskostenabrechnung

09.12.2019

Betriebskostenabrechnung muss bis Silvester vorliegen

Mit dem Jahresende naht der Stichtag für die meisten Betriebskostenabrechnungen. Diese müssen pünktlich beim Mieter ankommen. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
20. 08. 2019
14:17 Uhr



^