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Beim Hausbau im Winter Temperaturen dokumentieren

Auch im Winter lassen sich Häuser bauen, sogar bei Minusgraden können viele Arbeiten umgesetzt werden. Aber eben nicht alle Materialien sind frostsicher. Bauherren sollten das im Auge behalten.



Thermometer
Im roten Bereich: Bei Minusgraden sollten Bauherren die täglichen Temperaturen festhalten, um später bei frostbedingten Mängeln die Ursache rekonstruieren zu können.   Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Die Winterruhe auf dem Bau gehört weitgehend der Vergangenheit an. Heute arbeiten Bauunternehmen das ganze Jahr hindurch - denn schließlich ist Zeit Geld. Und auch die Bauherren machen Druck.

Doch es gibt das Risiko, dass die eingesetzten Baustoffe unter frostigen Bedingungen mangelhafte Ergebnisse liefern. Daher rät der Verband Privater Bauherren (VPB): Wer Bautagebuch führt, sollte gerade in Übergangszeiten zwischen wärmeren und frostigen Zeiten die Außen- und Raumtemperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit im Haus notieren.

Zeigen sich Mängel, lasse sich damit eine witterungsbedingte Ursache rekonstruieren. Hat eine Baufirma die Baustoffe falsch eingesetzt, müsse sie die Mängel beseitigen.

Der VPB verweist auf Beobachtungen seiner Sachverständigen, wonach diese auf Baustellen häufig frostbedingte Schäden finden. So wird zum Beispiel Putz und Estrich bei Kälte falsch verarbeitet und können nicht ausreichend lange aushärten. Das könne zu Rissen und hohlen Stellen, mangelnder Festigkeit und unzureichender Haftung des Untergrunds führen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 11. 2019
11:28 Uhr

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06. 11. 2019
11:28 Uhr



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