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Waschtrockner sind besser geworden

Sie sind perfekt für Stadtwohnung ohne Wäschekeller und für Singles mit weniger Wäsche. Aber auch für andere Haushalte werden Waschtrockner - die Kombi aus Waschmaschine und Trockner - interessanter.



Waschen und trocknen
Gewaschen und gleich auch noch getrocknet: Ein Waschtrockner erledigt unter Umständen alle Arbeitsschritte in einem.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn » zu den Bildern

Waschen und Trocknen in einem Rutsch - das geht mit einem Waschtrockner. In seinem Gehäuse sind eine Waschmaschine und ein Trockner untergebracht.

Diese Kombi-Geräte gibt es schon seit einiger Zeit, aber sie waren lange ein ziemlich teures und nicht das beste Nischenprodukt. Doch sie sind besser geworden. Ein Überblick, was sich getan hat - und wo es noch immer Nachteile gegenüber getrennten Waschmaschinen und Trocknern gibt:

Pro: Nun auch für größere Wäschemengen geeignet

Ursprünglich war die Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner eine Idee für Menschen, die wenig Platz in der Wohnung haben oder die die meist größeren Einzelgeräte kaum auslasten. Inzwischen sind Waschtrockner aber so ausgelegt, dass sie die Wäschemenge durchschnittlicher Mehrpersonenhaushalte bewältigen. «Waschtrockner haben heute mit bis zu zehn Kilogramm ein beträchtliches Fassungsvermögen», erklärt Claudia Oberascher von der Brancheninitiative Hausgeräte+.

Allerdings ist das nur die Menge, die gewaschen werden kann. Da die Textilien beim Waschen weniger Volumen besitzen als beim Trocknen, passt bei diesem Schritt mehr davon in die Trommel als beim Trockenvorgang.

Das heißt praktisch: Um gute Trockenergebnisse zu erzielen, muss die Wäschemenge nach dem Waschen je nach Modell um die Hälfte oder ein Viertel reduziert werden. Aber auch hier tut sich langsam was: «Es gibt mittlerweile Geräte auf dem Markt, die sechs Kilogramm Wäsche in einem Arbeitsgang waschen und trocknen, was für die meisten Haushalte völlig ausreichend ist», sagt Oberascher.

Pro: Die Preise sind gesunken

«Früher waren Kombigeräte oft teurer als zwei separate Geräte, das ist jetzt anders», berichtet Reiner Metzger, Redakteur der Stiftung Warentest.

Jedes Gerät im Handel muss ein Energielabel mit einer Einteilung in die Klassen A bis G tragen. Oberascher rät grundsätzlich zum Kauf von Geräten mit der Effizienzklasse A - diese Geräte arbeiteten am effizientesten. «Zusätzlich sollten die Kunden aber auch die durchschnittlichen Verbrauchsangaben für Strom und Wasser für einen Wasch- und Trockenvorgang auf dem Energielabel vergleichen.»

Contra: Längere Laufzeit

Kombigeräte benötigen für die gesamte Arbeit viel mehr Zeit als zwei separate Geräte. Und man kann natürlich nicht parallel waschen und trocknen. Für die schnelle Wäsche ist das nichts. Bei einer Produktprüfung der Stiftung Warentest Ende 2019 schwankten die Zeiten, in denen die Geräte Schmutzwäsche in schrankfertige Wäsche verwandelten, zwischen fünfeinhalb und neuneinhalb Stunden.

Contra: Höherer Wasserverbrauch

Zwar hat sich der Wasserverbrauch von Waschtrocknern verbessert, er ist aber immer noch ziemlich hoch. «Die meisten Geräte haben eine Wasserkühlung und verbrauchen beim Trocknen der Wäsche bis zu 65 Liter Wasser», erklärt Experte Metzger. Bei der Wasserkühlung wird die feuchtwarme Luft aus der Maschine mit kaltem Wasser abgekühlt und so zum Kondensieren gebracht. Das Kühlwasser wird dann abgepumpt.

Geräte mit Luftkondensation sind sparsamer, besonders effizient sind Modelle mit Wärmepumpentechnologie.

Veröffentlicht am:
16. 03. 2020
11:17 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
16. 03. 2020
11:17 Uhr



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