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Coburg

100 Prozent für Bernd Höfer

Die CSU Meeder geht mit dem amtierenden Bürgermeister in die Kommunalwahl 2020. Der 48-Jährige erhält viel Lob für seine bisherige Arbeit.



Mit 100-prozentiger Zustimmung geht der Meederer Bürgermeister Bernd Höfer (rechts) in den Wahlkampf. Zu den Gratulanten gehörte der Matthias Korn, Vorsitzender der CSU/LV-Gemeinderatsfraktion in Meeder. Foto: Gabi Arnold
Mit 100-prozentiger Zustimmung geht der Meederer Bürgermeister Bernd Höfer (rechts) in den Wahlkampf. Zu den Gratulanten gehörte der Matthias Korn, Vorsitzender der CSU/LV-Gemeinderatsfraktion in Meeder. Foto: Gabi Arnold  

Meeder - Es war zu erwarten: Der CSU-Ortsverband Meeder schickt Bürgermeister Bernd Höfer erneut in das Rennen um das Amt des Gemeindeoberhauptes. Höfer erhielt bei der Mitgliederversammlung im voll besetzten Saal der "Fabrik" die 100-prozentige Zustimmung seiner Parteifreunde. Gleichzeitig wurden die CSU/Landvolk-Kandidaten für den Gemeinderat nominiert. Die Meederer CSU ist damit die erste Partei im Landkreis Coburg, die eine komplette Liste für die Wahl am 15. März 2020 beschlossen hat.

Höfer will mit seiner Kandidatur als Bürgermeister in seine zweite Amtsperiode für den Zeitraum von 2020 bis 2026 starten. Er sei genauso aufgeregt wie vor sechs Jahren bei seiner ersten Kandidatur, verriet er.

Der 48-jährige Ottowinder ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben seinem Amt als 1. Bürgermeister engagiert er sich als Vorsitzender des TV 1869 Ottowind und im Kirchenvorstand seines Heimatortes. Bevor er 2014 an die Spitze der Gemeinde Meeder gewählt wurde, durchlief er die Beamtenlaufbahn bis hin zum gehobenen Dienst. Zuletzt arbeitete er in der Gemeindeverwaltung Meeder.

Mit dem Amt des 1. Bürgermeisters habe er seine Erfüllung gefunden. "Ich bin Bürgermeister aus Leidenschaft", betonte er in der Nominierungsversammlung. Er übe dieses Amt aus innerer Überzeugung und aus Liebe zu seiner Heimat aus. Ein Bürgermeister brauche Ideen, Visionen und Kampfgeist, aber auch ein Team, das hinter ihm stehe. Höfer dankte aber auch allen anderen Fraktionen im Gemeinderat; es sei eine gute und ehrliche Zusammenarbeit, sagte er.

Auf die vergangenen fünfeinhalb Jahre blicke er mit Stolz und Selbstbewusstsein zurück. Die Wahlkampfversprechen aus dem Jahr 2014 seien umgesetzt beziehungsweise auf dem Weg gebracht. Dazu gehörten Straßenbaumaßnahmen, Glasfaserausbau, schnelles Internet oder die bedarfsgerechte Erschließung von Baugebieten. Im Gemeindeteil Wiesenfeld werde ein Gewerbegebiet erschlossen. Die Nahversorgung ist ein weiterer Punkt auf Höfers Agenda. Ob Sagenweg, Spielplätze, Hörpfade oder der Bürgerbus: Die Liste der Errungenschaften in den vergangenen Jahren sei lang.

Dennoch blieben die Herausforderungen bestehen, damit die Gemeinde wettbewerbsfähig bleibe, mahnte Höfer. "Bestehende Aufgaben müssen durch Neue ergänzt werden", betonte er.

Meeder sei eine attraktive Kommune, und der gute Lebensstandard müsse weiter verbessert werden; das sei Chefsache, so Höfer. Vor allem schlage sein Herz für die Landwirtschaft, denn die hochqualifizierten Bauern haben seinen Worten nach die heimatliche Kultur erst entwickelt. In diesem Zusammenhang sicherte er lokale Unterstützung durch mutige Entscheidungen zu. Er sprach damit auch den Biber an, der seinen Worten nach mittlerweile ein ernstes Problem in der Gemeinde Meeder sei.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Martin Mittag betonte, Höfer habe "den Laden" - gemeint ist die Gemeinde Meeder - "wieder auf Vordermann" gebracht. Mit einem guten und starken Team, das alle Facetten vertrete, gehe die CSU Meeder in den Wahlkampf. "Wenn alle geschlossen auftreten, kann uns keiner das Wasser reichen," zeigte sich Mittag überzeugt. Laut stellvertretendem CSU-Kreisvorsitzenden und Landrat Sebastian Straubel habe Höfer "mit vollem Einsatz und Menschlichkeit" die Gemeinde liebens- und lebenswert gemacht.

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Gabi Arnold
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Veröffentlicht am:
08. 09. 2019
17:06 Uhr

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Gabi Arnold

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Veröffentlicht am:
08. 09. 2019
17:06 Uhr



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