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Coburg

Ärger um Kostenexplosion beim Rathausumbau

Dem Gruber Gemeinderat liegt inzwischen die Prüfung des Landratsamtes vor. Und auch dort sieht man Versäumnisse.



Grub/F. - Unstimmigkeiten beim behindertengerechten Umbau des Rathauses haben dazu geführt, dass die Jahresrechnungen von 2017 und 2018 von den Gruber Gemeinderäten noch nicht abgesegnet werden konnten. Der Umbau und die daran angehängten Sanierungskosten hatten die Voranschläge erheblich überstiegen. Der Gemeinderat beklagte, über die zusätzlichen Kosten nicht informiert worden zu sein. Beschlüsse darüber habe es nicht gegeben, wurde allen voran von Stefan Rose moniert. Nach langem Hin und Her, das sich über etliche Gemeinderatssitzungen zog, hatte man das Zahlenwerk im März zu einer überörtlichen Prüfung an das Landratsamt verwiesen. Mit einem Schreiben vom 20. Mai ließ Walter Schmidt von der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle nun wissen: "Tendenziell lässt sich feststellen, dass die ursprünglich geplanten behindertengerechte Maßnahmen sich durchaus im Kostenrahmen halten, jedoch die nachträglich notwendige Maßnahme und die nach und nach in Auftrag gegebenen zusätzlichen Maßnahmen ohne konkreten und detaillierten Pläne und Maßnahmenkatalog zu Unstimmigkeiten und Kostensteigerung führten. Diese Kosten und Vergaben wären dem Gemeinderat im Detail zu begründen." Da noch weitere Recherchen vor Ort notwendig sind, wird sich die abschließende Beurteilung des Sachverhaltes noch einmal verzögern.

In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates ist man davon ausgegangen, wie in den zurückliegenden sechs Jahren drei Gemeinderatsmitglieder in das Gremium des Abwasserzweckverbandes entsenden zu können. Die Mitgliederzahl wird nach dem Anteil der eingeleiteten Abwassermenge berechnet. Nun brachte die an sich erfreuliche Abnahme der Abwassermenge Grub um eine Stimme, Niederfüllbach gewinnt eine. Da der Bürgermeister jeder Gemeinde automatisch Mitglied im AZV ist, musste in Grub nun ein Sitz zurückgenommen werden. Trotz Mehrheit der GfG-Fraktion konnte sich ihr Kandidat Peter Pillmann nicht durchsetzen. Mit acht zu sieben Stimmen wurde Dirk Sonntag benannt. Peter Pillmann ist 1. und Wilfried Weibelzahl 2. Stellvertreter.

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Annette Beuerlein
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Veröffentlicht am:
26. 05. 2020
16:26 Uhr

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Annette Beuerlein

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Veröffentlicht am:
26. 05. 2020
16:26 Uhr



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