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Coburg

Abenteuer in Coburg Forest

Sie sind von der Premiere der Sommerfestspiele begeistert: Die Kinderkritikerinnen der NP schreiben, was ihnen an Robin Hood besonders gefallen hat.



Bevor es an die Arbeit geht, dürfen die NP -Kinderkritikerinnen Nadja, Sita und Sophia (vorne von links) noch zu den Darstellern von "Robin Hood" auf die Bühne. Foto: Maja Engelhardt
Bevor es an die Arbeit geht, dürfen die NP -Kinderkritikerinnen Nadja, Sita und Sophia (vorne von links) noch zu den Darstellern von "Robin Hood" auf die Bühne. Foto: Maja Engelhardt  

Gags für Alt und Jung

"Wir nehmen den Reichen und geben den Armen", so lautet das Motto des beliebten Klassikers "Robin Hood" der nun im Hofgarten am Herzog - Alfred - Brunnen als Familien Stück auf die Bühne gebracht worden ist. Die Kulisse ist wunderschön, ohne Frage! Denn dadurch, dass sich die kleine Bühne mit dem historischen Brunnen im Hintergrund im Freien befindet, kann man meiner Meinung nach viel besser in das Stück eintauchen. Um die Bühne herum steht eine kleine Tribüne, von der aus man das Stück gut sehen kann. Nur die Sitzplätze sind etwas unbequem, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau.

Kommen wir mal zu dem Stück an sich: Die Schauspieler haben es geschafft, die allseits bekannte Geschichte humorvoll und lebhaft rüberzubringen, deshalb lohnt es sich vor allem für Kinder. Einige eingebaute Gags werden sicher nur Erwachsene verstehen, weshalb wirklich für jeden, für Jung und Alt, etwas dabei ist, was ihm an dem Stück gefallen wird.

Mir hat das Stück ziemlich gut gefallen, weil es abwechslungsreich war, egal ob Gesang, Tanz, akrobatische Bewegungen oder Kampfszenen, die Schauspieler waren immer mit vollem Körpereinsatz dabei und trugen dabei Kostüme, die zwar sehr schön aussahen, aber ich denke mal, nicht so luftig waren. Bei dem Wetter, wie wir es am Samstag hatten, verdient so eine Leistung auf jeden Fall Respekt. Das Stück war gut überschaubar, nur wirkten die Rollen des als Baum verkleideten Mannes, der ein Schneesturm, ein Wildschwein und einen Pfeil darstellte, und die Rolle des betrunkenen Kutschers etwas sonderbar. Aber alles in allem lohnt es sich wirklich das Stück anzusehen!

Ich habe mich gerne in die Welt von Robin Hood und den Schauspielern, die über eine unglaubliche Mimik verfügen (nochmal großes Lob) mitreißen lassen und musste viel lachen. Ich empfehle jedem, der über Humor und Fantasie verfügt, in das Stück zu gehen, es lohnt sich wirklich.

Sita Fischer, 13 Jahre,

Rudolf - Steiner Schule Coburg

 

Humorvoll und spannend

Wir kennen ihn aus unzähligen Romanen, Comics und Filmen: Robin Hood, den grünen Bogenschützen aus dem Sherwood Forest, der die Reichen bestiehlt und die Armen beschenkt.

Die Umsetzung der Geschichte um den historischen Sagenheld ist dem Landestheater Coburg mit diesem Theaterstück in meinen Augen beeindruckend gelungen. Der Herzog-Alfred-Brunnen und die natürliche Umgebung des Hofgartens wurden in das Bühnenbild und die Inszenierung der agierenden Schauspieler mit integriert und ließen das Ambiente des Sherwood Forest dabei besonders gut nachempfinden.

Mit einem musikalischen Einstieg und mehreren Gesangseinlagen konnten besonders die jungen Zuschauer in das Geschehen eingeführt werden, denn das Stück erforderte kein geschichtliches Vorwissen. Die heute geläufige Rahmenhandlung der Robin-Sage ist zwar rasch erzählt, jedoch wurde die Geschichte hier kinderfreundlich, humorvoll und spannend dargestellt.

Neben inszenierten realitätsgetreuen Kämpfen und dem geschickten Umgang mit Pfeil und Bogen konnten mich viele witzige Passagen überzeugen, welche Jung und Alt zum Lachen anregten.

Die beeindruckende schauspielerische Leistung zeigte sich ebenfalls in der realistischen Darstellung des eiskalten Schneesturms bei stolzen sommerlichen Temperaturen am Samstagnachmittag im Hofgarten Coburg. Die Geschichte von Freundschaft, Tapferkeit und ein wenig Romantik ist turbulent und sehr unterhaltsam - ein Theatererlebnis für die ganze Familie.

Sophia Schelhorn, 15 Jahre,

Gymnasium Albertinum Coburg

 

Anstrengende Akrobatik

Der Klassiker Robin Hood wurde zur Premiere der Sommerfestspiele am Herzog-Alfred-Brunnen aufgeführt, welcher gut mit in die Kulisse einbezogen wurde. Die Bühne steht mitten in der Natur, was dem Ganzen noch mehr Ausdruck verleiht. Von der Tribüne aus können die Zuschauer das Stück gut beobachten. Die Darsteller kamen aus dem Grünen heraus auf die Bühne und brachten das Theaterstück mit viel Freude und Professionalität herüber. Und auch mit viel Akrobatik, was allein schon bei dem Wetter und den Kostümen sicher anstrengend war. Oftmals wurde das Publikum mit einbezogen, was den kleineren Zuschauern unter uns sichtlich Freude bereitet hat.

Aber auch Rollen wie Large und Extra Large gestalteten sich als sehr lustig für die Kinder. Das Stück wurde etwas umgeschrieben und modernisiert, was es etwas spannender für Kinder gemacht hat. Es wurden aber auch Gags für Erwachsene eingebaut. Das Stück war total witzig. Die Kostüme und Kulissen wurden gut gestaltet, mir hat vor allem das Outfit der Tante gefallen. Die Schauspieler haben Großes geleistet, insbesondere bei den Kampfszenen. Aber auch das Singen war richtig toll. Am besten gefiel mir die Rolle von Robin Hood, doch alle Schauspieler haben ihre Rollen überzeugend dargestellt und mich total begeistert.

Alles in allem ist es ein tolles Stück für die ganze Familie.

Von Nadja Albouz, 13 Jahre,

Rudolf - Steiner Schule Coburg

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Veröffentlicht am:
20. 05. 2019
18:48 Uhr

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20. 05. 2019
18:48 Uhr



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