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Coburg

Absage an Kreisel im Kürengrund

Die Zahl der Unfälle ist leicht zurückgegangen. Der Verwaltungssenat führt das auf die neuen Fahrbahnmarkierungen zurück.



Die Markierung auf der Kreuzung Kürengrund/Thüringer Straße/Heimatring soll farblich aufgebessert werden. Einen Kreisel will die Stadt dort aus Kostengründen nicht bauen.	Foto: Rosenbusch
Die Markierung auf der Kreuzung Kürengrund/Thüringer Straße/Heimatring soll farblich aufgebessert werden. Einen Kreisel will die Stadt dort aus Kostengründen nicht bauen. Foto: Rosenbusch  

Coburg - Um es vorweg zu nehmen: Einen Verkehrskreisel wird es an der Kreuzung Kürengrund/Thüringer Straße/Heimatring nicht geben. Auch wenn Polizei und Ordnungsamt in dem Bereich bei Stichproben beobachtet hatten, dass die neu aufgebrachten Markierungen oft missachtet werden und nach wie vor mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in den Kreuzungsbereich einfahren, will die Politik baulich nichts ändern.

Sowohl Oberbürgermeister Norbert Tessmer als auch die Mitglieder des Verwaltungssenats machten deutliche, dass der Stadtrat 1,6 Millionen Euro für den Bau eines Kreisels wohl nicht freigeben werde.Tessmer riet dazu, die vor zwei Jahren aufgebrachten Markierungen anderes einzufärben, damit sie den Autofahrern besser auffallen.

Am Montag stand ein Bericht über die Entwicklung der Unfallzahlen an dieser Kreuzung auf der Tagesordnung des Verwaltungssenats. Wie Sandra Geiger vom Ordnungsamt der Stadt sagte, hätten sich in diesem Jahr zwei Unfälle ereignet: am 28. Januar und am 30. August, jeweils gegen 17 Uhr. Dabei übersahen Fahrer, die abbiegen wollten, Fahrzeuge, die auf der Vorfahrtsstraße unterwegs waren. Der Sachschaden, der entstand, betrug einmal rund 8000 Euro, in einem anderen Fall sogar 40 000 Euro. 2018 wurden ebenfalls zwei Unfälle gemeldet.

Für Andreas Gehring (SPD) hat die Veränderung der Markierungen bereits Wirkung gezeigt. Früher wäre an der Kreuzung Kürengrund/Thüringer Straße/Heimatring mehr passiert, meinte er. "Wir können also feststellen, dass die bisherigen Maßnahmen Wirkung gezeigt haben", sagte Gehring. Er werde deshalb auf keinen Fall für den Bau eines teueren Verkehrskreisels stimmen. Das sahen auch Jürgen Heeb (Pro Coburg) und Hans Weberpals (CSB) so.

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Norbert Klüglein

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Veröffentlicht am:
23. 09. 2019
18:08 Uhr

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Norbert Klüglein

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23. 09. 2019
18:08 Uhr



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