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Coburg

Alle Ersparnisse weg: 72-Jährige fällt auf Telefonbetrüger ein

In Coburg hat eine 72-jährige Seniorin mehrere zehntausend Euro verloren. Mit einem fiesen Trick konnten sich die Gauner das Vertrauen ihres Opfers erschleichen.



Coburg - Wie die Polizei berichtet, erhielt die 72-Jährige mehrere Anrufe von einer angeblichen Kriminalbeamtin. Die Betrügerin konnte der Seniorin durch eine geschickte Gesprächsführung glaubhaft machen, dass ihr Erspartes zur Aufklärung einer Straftat überprüft werden müsse. Hierzu sollte die Angerufene ihr Bargeld einem Kollegen der vermeintlichen Kriminalbeamtin übergeben. Der Mann holte das Geld direkt an der Wohnadresse der Seniorin ab. Die als überzeugend echt auftretenden, aber falschen Polizeibeamten, erbeuteten auf diese Weise von der Coburgerin mehrere zehntausend Euro Bargeld. Von den Betrügern fehlt bislang jede Spur.

Warnung der Polizei

Egal, welche der vielfältigen Maschen, ob falscher Polizeibeamter, Enkeltrick, Gewinnversprechen oder falscher Microsoft-Mitarbeiter, die Betrüger am Telefon auch anwenden: Ihr Ziel ist es ausschließlich an das Bargeld der Angerufenen zu gelangen.

Damit den Ganoven dies nicht gelingt, beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Personen am Telefon Geldforderungen stellen! Egal ob sie sich als angebliche Verwandte, Bekannte, Polizeibeamte oder sonstige Mitarbeiter von Behörden oder Unternehmen ausgeben.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Geben Sie keine Auskunft über persönliche Daten, wie Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse oder Bank- und Kontodaten.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Vertrauenspersonen handeln.
  • Lassen Sie sich von Amtspersonen immer den Dienstausweis zeigen und prüfen Sie diesen sorgfältig.
  • Rufen Sie im Zweifelsfall selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen Sie sich von dort den Einsatz bestätigen.
  • Verständigen Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110
  • Warnen Sie bitte insbesondere ältere Personen, die diese Betrugsmaschen womöglich noch nicht kennen.
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Veröffentlicht am:
18. 01. 2020
15:04 Uhr

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18. 01. 2020
15:04 Uhr



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