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Am Vorderen Floßanger: Brücke soll nutzbar bleiben

Am Vorderen Floßanger laufen die Vorbereitungen für 56 Wohneinheiten auf Hochtouren. Das hat auch Auswirkungen auf einen Fuß- und Radweg.



Der Zugang zur Brücke, auf der ein Fuß- und Radweg verläuft, ist Privatgelände. Trotzdem ist die Nutzung durch die Öffentlichkeit rechtlich abgesichert - und zwar auch in Zukunft wenn dort Wohnungen entstehen.	Foto: Frank Wunderatsch
Der Zugang zur Brücke, auf der ein Fuß- und Radweg verläuft, ist Privatgelände. Trotzdem ist die Nutzung durch die Öffentlichkeit rechtlich abgesichert - und zwar auch in Zukunft wenn dort Wohnungen entstehen. Foto: Frank Wunderatsch  

Coburg - Die Bäume sind bereits gefällt und das Gelände als Privatgrundstück abgesperrt: Am Vorderen Floßanger wird eine Firma aus Würzburg fünf Gebäude mit 56 Wohneinheiten errichten. Der Bau- und Umweltsenat hat nun die Stellungnahmen zum ausgelegten Entwurf des Vorhaben- und Erschließungsplanes gewürdigt. In diesem Zusammenhang stellte Joachim Träger vom Stadtbauamt das Projekt noch einmal vor.

Im Zuge des Abriss des ehemaligen Verbrauchermarktes werde das Baudenkmal Kasernenstraße 14 wieder freigestellt. "Die neuen Gebäude werden einen Mindestabstand von mehr als 15 Metern zum Denkmal haben", betonte Träger. Die nun brachliegende Fläche werde zu nahezu 100 Prozent durch Baukörper und Stellplätze versiegelt. "Das ist das optimale Grundstück, um eine Brachfläche zu entwickeln", verdeutlichte der Mitarbeiter des Stadtbauamtes. Auch in der Höhe würden sich die neuen Gebäude gut in die Umgebung einpassen. "Wir haben drei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss." Entlang der neuen Wohngebäude entsteht außerdem ein Kinderspielplatz.

Bereits seit vergangener Woche sorgt allerdings eine Sperrung des Geländes vor allem bei Anwohnern für Sorge. Diese nutzen den Fuß- sowie Radweg über die Brücke am Vorderen Floßanger um schnell in die Rosenauer Straße zu kommen. Während die Brücke der Stadt gehört, befindet sich die Zufahrt über dem ehemaligen Parkplatz des Verbrauchermarktes in Privatbesitz. Bereits in einer früheren Sitzung des Senats hatte die Würzburger Firma zugesichert, auch in Zukunft einen Zugang zur Brücke für die Öffentlichkeit möglich zu machen. "Wir werden mit dem Bauträger reden, dass diese Nutzung möglichst lange aufrecht erhalten wird", betonte Joachim Träger mit Blick auf eine mögliche Sperrung während der Bauarbeiten.

SPD-Stadträtin Petra Schneider reichte das nicht. "Bei dieser wichtigen Radwegeverbindungen dürfen wir es uns nicht so einfach machen." Ihre Bitte sei es, das Überqueren auch während der Bauzeit zu gewährleisten. "Die Brücke ist eine wichtige Verbindung", betonte auch Peter Kammerscheid (Pro Coburg).

Die stelltvertretende Amtsleiterin des Bau- und Umweltamtes, Daniela Brink, erläuterte die rechtlichen Gegebenheiten in diesem Bereich. Für den Zugang zur Brücke sei ein Geh- und Fahrrecht im Grundbuch eingetragen. "Außerdem ist der Bereich bereits zu einem beschränkt öffentlichen Weg gewidmet und das bleibt auch", so Daniela Brink.

Joachim Träger versprach, die Bitte des Senats, die Brücke während der gesamten Bauzeit passierbar zu halten, an den Bauträger weiterzugeben. "Aber es muss für das Unternehmen einfach auch wirtschaftlich sein", gab er zu bedenken.

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Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
15. 05. 2019
17:22 Uhr

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15. 05. 2019
17:22 Uhr



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