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Auch Wöhner unterstützt Globe-Theater

Das Projekt findet immer mehr Zustimmung. Es schweißt die Wirtschaft zusammen, sagt Michael Stoschek.



Coburg/Rödental - Die Rödentaler Wöhner-Gruppe, die weltweit etabliert ist als Unternehmen für Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbare Energien, hat angeboten, die elektrische Stromverteilung und Steuerung für das geplante Globe-Theater am Güterbahnhofgelände in Coburg "so weit wie möglich kostenlos zur Verfügung zu stellen". Das teilte Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose-Gruppe, der Neuen Presse mit. Brose hat gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen HUK-Coburg und dem Druckluftspezialisten Kaeser angeboten, das neue Kulturzentrum in der Südstadt, das zunächst als Übergangsspielstätte für das Landestheater während dessen Generalsanierung genutzt werden soll, zu planen, zu bauen und vorzufinanzieren.

Das Angebot der Wöhner-Gruppe gelte für alle Komponenten, die das Unternehmen herstellt, und die dafür benötigten Schaltschränke. Frank Wöhner bietet zudem an, befreundete Unternehmer aus der Elektrotechnikbranche anzusprechen, um weitere Produkte der elektrischen Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Michael Stoschek kommentierte dieses Angebot so: "Es ist doch schön zu wissen, wie unser Projekt die Wirtschaft zusammenschweißt." Nachdem die Bayerischen Staatsforsten in der vergangenen Woche mitgeteilt hatten, das für das Globe-Theater benötigte Bauholz bereitzustellen (NP vom Samstag), "darf das Projekt ,nachhaltige Stadtentwicklung statt Verschwendung von Steuergeldern' eigentlich nicht scheitern", so Michael Stoschek.

Während die bislang vorgesehene, mehr als zehn Millionen Euro teuere Ausweichspielstätte unter Verwendung von Teilen der alten Dreifachsporthalle am Ketschenanger nur für einige Jahre betrieben und dann abgerissen werden soll, sieht das Globe-Konzept eine Nutzung auch nach Abschluss der Generalsanierung des Landestheaters vor. wb

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Veröffentlicht am:
05. 02. 2018
16:48 Uhr

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05. 02. 2018
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