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Coburg

BGS-Gelände in Coburg: Stadt soll Proberäume retten

Aus Brandschutzgründen müssen 40 Musiker und Bands bis Jahresende das BGS-Gelände verlassen. Hilfe für sie kommt nun aus der Politik.



In diesem Haus auf dem BGS-Gelände proben derzeit noch mehr als 40 Bands und Musiker. Foto: Steffi Wolf
In diesem Haus auf dem BGS-Gelände proben derzeit noch mehr als 40 Bands und Musiker. Foto: Steffi Wolf  

Coburg - Die Stadträte Maximilian Forkel, Kurt Knoch, Jürgen Oehm (CSU/JC) und René Hähnlein (SBC) wollen dem Coburger Verein Cross Art unter die Arme greifen, der zum Jahresende seine Probenräume auf den BGS-Gelände aufgeben muss. Hintergrund ist eine Nutzungsuntersagung der Stadt Coburg wegen Auflagen des Brandschutzes.

In einem Antrag für die nächste Stadtratssitzung im Mai fordern die Fraktionsmitglieder von CSU/JC und SBC die Stadt auf, " den Verein Cross Art bei der Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes und geeigneter Sofortmaßnahmen bezüglich der Flucht- und Rettungswege" zu unterstützen, "um eine weitere Nutzung des Gebäudes für Bands, Sambagruppen und anderer Musikgruppen zu gewährleisten." Bei Erfüllung der entsprechenden Brandschutzauflagen soll dem Verein eine Nutzung auch über den 31. Dezember 2019 hinaus ermöglicht werden. "Solange bis das Gelände nicht für andere Projekte (insbesondere von Regiomed) benötigt wird", heißt es im Antrag.

Gleichzeitig sprechen sich die Fraktionsmitglieder dafür aus, dass die Verwaltung in Absprache mit dem Verein Alternativstandorte ermittelt und diese dem Stadtrat zeitnah vorstellt.

"Als Stadträte, die in der Vergangenheit immer Vereine, Bands und Veranstaltungen auf dem BGS-Gelände unterstützt haben, sehen wir mit großer Sorge die aktuelle Entwicklung auf dem Gelände", so die Antragssteller um Maximilian Forkel und Kurt Knoch.

Am 9. April war dem Verein ein Auflagenbescheid des Stadtbauamtes zugestellt worden, der eine zeitlich begrenzte Nutzung der Proberäume nur noch bis Jahresende zulässt. sw

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Veröffentlicht am:
27. 04. 2019
08:18 Uhr

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27. 04. 2019
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