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Coburg

Bekommt Motsi Mabuse ein Samba-Baby?

Das Samba-Festival wird am Freitag eröffnet. Stargast Motsi kommt, obwohl sie hochschwanger ist. Für Sambaco gibt es den Heimatpreis.



Die offizielle Schlüsselübergabe von Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer zum Sambafestival.   Foto: Steffi Wolf » zu den Bildern

Coburg - Wenn am Freitagabend das 27. Sambafestival von Markus Söder eröffnet wird, wachen hinter der Bühne nicht nur die Sercurity-Leute des Ministerpräsidenten darüber, dass nichts passiert, sondern auch ein medizinisches Team. Das steht aber nicht für den Landesvater parat, sondern für Motsi Mabuse. Die Profitänzerin, Choreografin und Wertungsrichterin aus der TV-Show "Let's Dance" ist hochschwanger. Trotzdem lässt es sich der Stargast nicht nehmen, nach Coburg zu kommen.

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Samba Masala aus Singapur

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Heute, Freitag, ab 19 Uhr, gibt Motsi Mabuse eine Autogrammstunde in der Coburger VR-Bank. Anschließend geht es zur Eröffnungsfeier auf den Schlossplatz und am Samstag möchte die gebürtige Südafrikanerin einen Salsa-Workshop im Kongresshaus leiten.

12.07.2018 - Countdown zum Samba-Festival - Foto: Norbert Klüglein

Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival
Countdown zum Samba-Festival

Aber es könnte auch anders kommen: "Motsi hat in diesen Tagen Entbindungstermin", verrät Sambaco-Chef Rolf Beyersdorf am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zum Festival-Auftakt. "Um auf Nummer sicher zu gehen, steht im Coburger Klinikum eine Hebamme bereit und ein medizinisches Team ist vor Ort." "Vielleicht", so schmunzelt Nini Beyersdorf, "wird es ja ein Samba-Baby."

Dass Coburg schon vor dem offiziellen Start des größten Festivals außerhalb von Brasilien in Samba-Laune ist, beweisen am Donnerstag die Sambaköniginnen Leticia Guimaraes und Veronica De Abreu mit ihrem Gefolge auf dem Coburger Marktplatz. Zu den Klängen von "Samba Masala" schwingen die Schönheiten aus Rio auf dem Marktplatz die Hüften und laden Oberbürgermeister Norbert Tessmer zu einem Tänzchen ein. Der willigt für ein paar Augenblicke ein und überreicht anschließend den Schlüssel der Stadt an die Regentinnen der führenden Sambaschulen von der Copacabana. "Samba Masala", die aus Singapur kommen, ist übrigens die Gruppe, die in diesem Jahr die weiteste Anreise hinter sich gebracht hat: 10 089 Kilometer.

"Es ist schon erstaunlich, dass eine Stadt mit 41 000 Einwohnern am kommenden Wochenend mindestens 150 000 Gäste aufnimmt", betont OB Norbert Tessmer und wünscht den Aktiven ein unvergessliches Wochenende.

Besonders stolz zeigt sich Rolf Beyersdorf, dass die Tage in Coburg nicht nur der Musik und dem Tanz gehören, sondern auch der Vertiefung der Beziehungen zwischen Coburg und Brasilien. Am Freitag wird Mário Vilalva, der brasilianische Botschafter in Deutschland, in die Vestestadt kommen. Neben der Teilnahme an der Eröffnung des Festivals will der Gesandte mit Vertretern der Coburger Wirtschaft ein Gespräch in der IHK Coburg führen. "Der Wirtschaftsraum Coburg pflegt enge Beziehungen zu Südamerika und exportiert viel nach Brasilien", erklärt der Sambaco-Chef dazu.

Ein Wunsch der Sambafest-Macher ist es, die Vestestadt auch auf einem anderen Parkett für Gäste aus Brasilien interessant zu machen: "Wir arbeiten daran, dass die deutsch-brasilianischen Wirtschaftsgespräche einmal in Coburg stattfinden", sagt Beyersdorf. Die nächste Gelegenheit dazu würde sich 2020 ergeben. Dann sollen die Konsultationen wieder turnusgemäß in Deutschland stattfinden. Laut Beyersdorf nehmen an den Gesprächen, die mehrere Tage lang dauern, rund 700 Offizielle teil. "Für die Metropolregion Nürnberg, zu der auch Coburg gehört, wäre das ein großer Erfolg."

Auch ein Erfolg ist die Verleihung des Heimatpreises Oberfranken an die Veranstalter des Coburger Samba-Festivals. Wie Samba-Pressesprecher Andi Ebert am Donnerstag verriet, wir Ministerpräsident Markus Söder den Preis am Freitagabend zusammen mit Dr. Hans Reichhardt, Staatssekretär im bayerischen Heimatministerium, dem Team von Sambaco verleihen.

Um Themen rund um die Sicherheit von Besuchern und Einheimischen hat sich Polizei-Pressesprecher Stefan Probst in den letzten Wochen gekümmert. Wie er ankündigt, werden sich seine Kolleginnen und Kollegen vor allem um die Lenkung des Verkehrs, um die Überwachung des Hofgartens - wo Minderjährige gern mal ausgelassen feiern - und die Zugangskontrollen zu dem Festivalgelände kümmern. Probst appelliert noch einmal an die Besucher, große Rucksäcke oder Taschen zu Hause zu lassen. Ferner besteht die Möglichkeit solche Gegenstände in Schließfächern am Schlossplatz und in der Ketschengasse zu deponieren. Die Polizei betrachtet das Samba-Festival übrigens als einen der angenehmsten Einsätze im Jahreslauf. "Es gibt genug Kollegen, die das gerne machen", schmunzelt der Polizeisprecher.

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Veröffentlicht am:
12. 07. 2018
13:41 Uhr

Aktualisiert am:
13. 07. 2018
08:15 Uhr

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Samba-Festival 2018
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12. 07. 2018
13:41 Uhr

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13. 07. 2018
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