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Coburg

Bier, Geschäfte und Volksmusik

"Pitch & Beer" ist in Coburg in die zweite Runde gegangen. Dieses Mal holten Unternehmer aus der Vestestadt den Doppelsieg.



Im Münchner Hofbräu stellten Unternehmer ihre Ideen binnen sechs Minuten vor. Foto: Wunderatsch
Im Münchner Hofbräu stellten Unternehmer ihre Ideen binnen sechs Minuten vor. Foto: Wunderatsch  

Coburg - Dass Geschäfte, Bier, Prosecco und kurze Präsentationen zusammenpassen, zeigte die zweite Auflage von "Pitch & Beer" im Münchner Hofbräu in Coburg. Hierzu hatte die Digitalisierungs- und Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital eingeladen. Ziel: Sechs junge Unternehmer konnten ihre Ideen präsentieren. Diejenigen, die Jury und Publikum überzeugten, gewannen Preise im Gesamtwert von 2500 Euro. Zusätzlich dürfen die Sieger den Coworking-Space im alten Schlachthof drei Monate lang kostenlos nutzen.

Zukunft.Coburg.Digital

Zukunft.Coburg.Digital unterstützt regionale Unternehmen bei der digitalen Transformation. Gleichzeitig begleitet die Initiative Gründer und digitale Start-ups beim Wachstum und vernetzt diese mit den Unternehmen vor Ort.

Ziel ist es, den Wirtschaftsraum zukunftsfähig zu gestalten und den dafür notwendigen Kulturwandel in den Unternehmen einzuläuten. Dazu dienen unter anderem Informations-Veranstaltungen aber auch innovative Formate. Ermöglicht wird das von der Stadt Coburg, dem Landkreis Coburg und der IHK zu Coburg. Unterstützung kommt vom Freistaat Bayern.

 

Doch bevor es mit den Präsentationen losging, zeigten Mario Bamberger und seine Gaudibuam, dass auch die fränkisch-fröhliche Bier-Stimmung definitiv nicht zu kurz kommen sollte an diesem Abend - und heizten die Stimmung bei den über 100 Zuschauern mit zünftiger Blasmusik ein. Unterstützt wurden sie von Moderator und Tatort-Kommissar Andreas Leopold Schadt.

 

"Das Interesse an Pitch & Beer war auch dieses Jahr wieder groß und das Münchner Hofbräu bis auf den letzten Platz gefüllt", sagt Eric Rösner, Geschäftsführer von Zukunft.Coburg.Digital.

Im ersten Teil präsentierte Birgit Wegner von der HofladenBOX aus Fürth ihre Idee, in einem Online-Shop regionale Lebensmittel verschiedener Zulieferer zu bündeln. Das Team von bitspark stellte die Programmiersprache "slang" vor. Für ihre Nutzung sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Die Lokalmatadoren und Vorjahres-Publikumspreis-Gewinner "youee" waren wieder mit von der Partie. Das Team mit Franz Liebermann, Tim Hellwig und Valentin Eiber überraschte erst einmal mit einem neuen Namen und präsentierte als "movaco" die Idee einer Mobilitäts-App. Sie soll Mitarbeitern mit dem gleichen Weg helfen, Fahrgemeinschaften zu bilden.

Adrian Beetz von AB-3D Printing aus Coburg stellte einen 3D-Drucker vor, der mehrere Materialien ohne Umrüstzeiten verarbeiten kann. Thomas Abend von VITAS aus Nürnberg hat eine intelligente Sprachsteuerung für die Terminannahme entwickelt. Den Abschluss machte Tosca Albrecht aus Coburg mit ihrer Idee "Aus Großmutters Topf", die kochende Senioren und Berufstätige auf der Suche nach gutem Mittagessen zusammenbringen soll.

Die Jury - in diesem Jahr Siegmar Schnabel (Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg), Dr. Carsten Rudolph (Geschäftsführer BayStartUP), Professor Jens Grubert (Hochschule Coburg) und Lars Meisenbach (Gründer BestSens AG Coburg) - kürte das Coburger Start-up "movaco" zum Sieger. Auf Platz zwei landete der Sprachcomputer VITAS, auf Platz drei die HofladenBOX.

Die Coburger Jungs von ",movaco" konnten sich auch noch den Publikumspreis sichern. "Wir freuen uns riesig über den Preis und die Anerkennung und werden den Gewinn direkt in die Gewinnung zusätzlicher IT-Fachkräfte stecken", sagt Franz Liebermann von "movaco" - und dann feierten die Unternehmer ihren Doppelsieg.

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Veröffentlicht am:
25. 04. 2019
22:20 Uhr

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