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Coburg

CSU Bad Rodach schickt Herold ins Rennen

Der Ortsverband nominiert nach langer Zeit wieder einen eigenen Kandidaten fürs Bürgermeisteramt. Die Wahl fällt auf den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat.



Den Schlüssel zum Rathaus konnte CSU-Ortsverbandsvorsitzender Stephan Schink (links) an den CSU-Bürgermeisterkandidaten Christoph Herold (rechts) nicht übergeben, dafür aber den Schlüssel zum Erfolg.
Den Schlüssel zum Rathaus konnte CSU-Ortsverbandsvorsitzender Stephan Schink (links) an den CSU-Bürgermeisterkandidaten Christoph Herold (rechts) nicht übergeben, dafür aber den Schlüssel zum Erfolg.  

Bad Rodach - Nach 25 Jahren Abstinenz schickt die CSU Bad Rodach wieder einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen. Christoph Herold soll Nachfolger von Tobias Ehrlicher (SPD) werden. Einstimmig beschloss der CSU-Ortsverband, den 47-jährigen Bankkaufmann und Familienvater auf das Kandidatenschild zu heben. Zwar muss noch eine Aufstellungsversammlung die Bewerbung offiziell beschließen, dies dürfte aber nur reine Formsache sein.

Am vergangenen Freitag lüftete der Vorsitzende Stephan Schink im Jagdschloss vor etwa 50 Besuchern das Geheimnis, wer für die CSU das Rathaus erobern soll. Durch die frühzeitige Bekanntgabe des Kandidaten wolle man unnötige Spekulationen um Namen beenden und auch für die Wähler in Bad Rodach Klarheit schaffen. Motiviert von den, in den letzten fünf Jahren erarbeiteten positiven Ergebnissen der vierköpfigen Stadtratsfraktion, mit Christoph Herold an der Spitze, war es für die CSU in Bad Rodach nur eine logische Konsequenz, sich nicht nur mit Sitzen im Stadtrat zufrieden geben zu wollen. Nach Darlegung des Vorsitzenden wurde eine Kommission gegründet, die sich mit der Kandidatenfrage beschäftigen sollte. Das Ergebnis war eindeutig. "Mit Christoph Herold haben wir die beste Lösung gefunden", betonte Stephan Schink und hob die fachliche, sachliche und soziale Kompetenz des Kandidaten hervor. In seiner "Antrittsrede" stellte Christoph Herold klar, um was es ihm geht: "Für Menschen da zu sein, zuerst hören, danach überlegen und dann entscheiden." Dabei sei es die größte Herausforderung als Bürgermeister, die unterschiedlichen Interessen und Meinungen der Stadtratsmitglieder unter einen Hut zu bringen, so Herold. Er ließ aber keinen Zweifel aufkommen, dass er sich dieser Herausforderung nicht nur stellen wolle, sondern die Aufgabe auch meistern könne.

Demnach werde er seine Arbeit nach den Fragen der Effektivität und der Effizienz ausrichten. "Tun wir die richtigen Dinge? Tun wir die Dinge richtig", sei demnach seine Philosophie. Auf seiner Agenda stünde es, die Bürgerfreundlichkeit und Effizienz in der Verwaltung auszubauen, Bürgernähe bewusst zu praktizieren, die öffentliche Sicherheit und das Ehrenamt zu stärken sowie Umwelt- und Klimaschutz aktiv zu gestalten und das Prädikat Gesundheitsregion weiter auszubauen. mr

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Martin Rebhan
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Veröffentlicht am:
21. 07. 2019
18:12 Uhr

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Martin Rebhan

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Veröffentlicht am:
21. 07. 2019
18:12 Uhr



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