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Coburg

CSU möchte am 26. Mai erneut feiern

Christsoziale ziehen mit Martin Flohrschütz in den Bürgermeister-Wahlkampf. Der 46-Jährige will das Miteinander stärken und die Attraktivität Lautertals weiter steigern.



Martin Flohrschütz (rechts) ist Kandidat der Lautertaler CSU zur Bürgermeisterwahl. Zur Nominierung gratulierten (von links) Ortsverbandsvorsitzender Stephan Höhn, Staatssekretär a. D. Jürgen Heike, CSU-Kreisvorsitzender Martin Mittag und Landrat Sebastian Straubel.	Foto: Christoph Scheppe
Martin Flohrschütz (rechts) ist Kandidat der Lautertaler CSU zur Bürgermeisterwahl. Zur Nominierung gratulierten (von links) Ortsverbandsvorsitzender Stephan Höhn, Staatssekretär a. D. Jürgen Heike, CSU-Kreisvorsitzender Martin Mittag und Landrat Sebastian Straubel. Foto: Christoph Scheppe  

Lautertal - Vor knapp sechs Wochen war das Sportheim des TSV Oberlauter Ort einer Siegesfeier. Sebastian Straubel (CSU) hatte sich in der Landrats-Stichwahl am 10. Februar gegen seinen SPD-Kontrahenten Martin Stingl durchgesetzt und damit einer mehr als 70-jährigen sozialdemokratischen Vorherrschaft im Landratsamt ein Ende gesetzt. Und weil’s so schön war, wünscht sich CSU-Kreisvorsitzender Martin Mittag am Abend des 26. Mai an gleicher Stelle die Wiederauflage einer "berauschenden Siegesfeier", in deren Mittelpunkt dann Martin Flohrschütz stehen soll.

Info

Martin Flohrschütz wurde 1972 in Coburg geboren und lebt seither in Tremersdorf. Nach der mittleren Reife an der Staatlichen Realschule CO II (1988) und Ausbildung zum Landwirt absolvierte er 1996 die Meisterprüfung. Ein Jahr später heiratete er seine Frau Susanne. Das Ehepaar hat zwei Töchter - Mareike (20) und Wiebke (18).

Hauptberuflich arbeitet der 46-Jährige für den Landtechnik-Produzenten John Deere. Den Hof in Tremersdorf betreibt die Familie im Nebenerwerb. Im Februar 2017 wurde er als Nachfolger von Gerhard Ehrlich zum BBV-Kreisobmann gewählt.

Seit 1. Mai 2008 gehört Flohrschütz der CSU-Fraktion im Lautertaler Gemeinderat an. Mitglied bei den Christsozialen ist er seit Mitte der 1990er-Jahre.


Letzteren hat die Lautertaler CSU am Dienstagabend als ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl nominiert (NP vom 20. März). "Mit Sebastian Straubel hat Lautertal einen tollen Bürgermeister gehabt. Martin Flohrschütz wird auch ein Bürgermeister mit offenem Ohr", sicherte Mittag dem Kandidaten und Ortsverband die volle Unterstützung des Kreisverbandes zu. Man werde jedoch "keinen persönlichen Wahlkampf führen", sondern die "eigenen Stärken aufzeigen".

Zur Nominierung vorgeschlagen wurde Martin Flohrschütz von Sebastian Straubel. Der 46-jährige Tremersdorfer leiste als "Streiter und Kämpfer für die Belange der Bürger" seit 2008 gute Arbeit im Gemeinderat. Mit ihm habe die CSU einen "guten Kandidaten, der in der Region zu Hause ist", sich seit Jahrzehnten aktiv in der Jugendarbeit ehrenamtlich engagiere, Impulse setzte und bestens geeignet sei, die Zukunft der "liebens- und lebenswerte Gemeinde Lautertal gut zu gestalten".

Dass er die Nachfolge Straubels im Rathaus antreten will, machte Flohrschütz gleich zu Beginn seiner Nominierungsrede deutlich: "Ich will Bürgermeister in Lautertal werden - und zwar für alle Generationen." Sein Credo sei es, Jung und Alt zusammenzubringen, das Miteinander zu stärken sowie die Lebensqualität in der Gemeinde noch weiter zu steigern. Obwohl Lautertal über eine gute Infrastruktur verfüge, seien Weiterentwicklungen erforderlich. Als Beispiele nannte Flohrschütz Baumöglichkeiten für junge Familien und betreutes Wohnen für Senioren. Nachdem die Grundschule inzwischen wieder auf Vordermann gebracht worden sei, sollen nun Kindergarten und Kita in den Fokus rücken. "Wir müssen ausreichend Plätze schaffen", sagte er.

Die Neugestaltung des Rathausvorplatzes zum Ortsmittelpunkt, ein baulich und technisch leistungsfähiger Bauhof sowie die Unterstützung von Feuerwehr und Vereinen stehen ebenso auf der Agenda wie Investitionen in Straßen und schnelles Internet. Verpflichtet fühlt sich Flohrschütz, der seit Februar 2017 Obmann des BBV-Kreisverbands Coburg ist, auch dem Klimaschutz. Dabei müsse bei künftigen Planungen das Hauptaugenmerk auf sparsamen Landverbrauch und dem Ausbau regenerativer Energien liegen.

Mit seinen Vorstellungen konnte Flohrschütz, der keinen Gegenkandidaten hatte, in den eigenen Reihen punkten. 22 der 25 Mitglieder votierten für ihn. Neben einer Gegenstimme gab es zwei ungültige Stimmzettel. Sollte er aus der Bürgermeisterwahl als Sieger hervorgehen, werde er zum Wohle Lautertals im Gemeinderat die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen suchen, versprach der CSU-Kandidat.

Autor
Christoph Scheppe

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Veröffentlicht am:
20. 03. 2019
15:52 Uhr

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Christoph Scheppe

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