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Coburg

CSU setzt auf Martin Flohrschütz

Der BBV-Kreisobmann strebt in Lautertal das Bürgermeisteramt an. Mit der Nominierung ist die erste Hürde genommen.



Lautertal - Wenn es nach der Lautertaler CSU geht, dann stellt sie auch nach dem 26. Mai wieder den Bürgermeister. Dabei setzen die Christsozialen auf Martin Flohrschütz, den sie am Dienstagabend im Oberlauterer Sportheim zu ihrem Bürgermeisterkandidaten kürten. Bei der Nominierungsversammlung votierten 22 der 25 Mitglieder für den 46-jährigen Landwirtschaftsmeister aus Tremersdorf. Zudem gab es eine Gegenstimme und zwei ungültige Voten.

Mit Flohrschütz steht der zweite Kandidat fest, der sich in Lautertal um die Nachfolge des zum Landrat avancierten Sebastian Straubel (CSU) bewirbt. Bereits in der vergangenen Woche nominierte die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜPW) den 52-jährigen Karl Kolb. Zuvor hatte die SPD erklärt, keinen Bewerber ins Rennen zu schicken. Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass es keine weiteren Aspiranten gibt.

"Ich will Bürgermeister in Lautertal werden - und zwar für alle Generationen", sagte Flohrschütz, der seit 1. Mai 2008 der CSU-Gemeinderatsfraktion angehört und seit Februar 2017 auch Obmann des BBV-Kreisverbandes Coburg ist. Lautertal sei eine "Gemeinde mit Herz" und biete den Bürgern eine Heimat. Das sei für ihn Ansporn und Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und Jung und Alt zusammenzubringen. Es gelte, für junge Familien Baumöglichkeiten und für ältere Generationen Angebote für betreutes Wohnen zu schaffen, nannte der CSU-Kandidat in seiner Bewerbungsrede einige Eckpunkte seines Wahlprogramms. Dies beinhaltet zudem Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen wie Straßenbau, schnelles Internet und die Schaffung eines Treffs für Jugend und Senioren.

Akuten Handlungsbedarf sieht Martin Flohrschütz beim gemeindlichen Bauhof. Dessen Unterbringung sei längst nicht mehr zeitgemäß. Gleiches gelte auch für dessen technische Ausstattung. Darüber hinaus sprach sich der CSU-Kandidat für eine Neugestaltung des Rathausvorplatzes aus, um einen optisch ansprechenden "richtigen Ortsmittelpunkt" zu schaffen.

Besonders hervor hob Flohrschütz die Bedeutung des Ehrenamts, das der weiteren Stärkung bedürfe. "Wir müssen die Vereine fördern und Bürger zum Mitmachen motivieren", sagte er.

Ein weiterer Bericht von der CSU-Nominierung folgt in der morgigen Ausgabe.

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Christoph Scheppe

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Veröffentlicht am:
19. 03. 2019
21:14 Uhr

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19. 03. 2019
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