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Coburg: Schüler demonstrieren am Samstag in den Ferien

"Fridays for Future" geht weiter. Die Organisatoren wollen zeigen, dass es nicht nur um Schulstreiks geht.



Mit Schirm und Schild für mehr Klimaschutz: So sah der letzte Friday for Future in Coburg aus. Archivbild:Frank Wunderatsch
Mit Schirm und Schild für mehr Klimaschutz: So sah der letzte Friday for Future in Coburg aus. Archivbild:Frank Wunderatsch  

Coburg - Oft wurde der Bewegung "Fridays for Future" vorgeworfen, einfach nur die Schule zu schwänzen. Deswegen haben die Organisatoren die nächste Aktion auf einen Samstag in den Ferien gelegt. Die Demo startet am 27. April um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz.

Trotzdem rechtfertigen die Initiatoren der Coburger Proteste, dass ein großer Teil der Aktionen freitags während der Schulzeit stattfindet. "Das Hauptargument der Kritiker ist, dass die Proteste nur dazu da wären, sich vor dem Unterricht zu drücken", schreiben sie in einer am Mittwoch verschickten Erklärung. Dabei werde allerdings übersehen, dass der Hauptteil der Arbeit in der Freizeit geleistet werde. Da würden Plakate gestaltet, die Demos organisiert und Netzwerke gesponnen. "Unter anderem haben wir Schüler die lange Pause zwischen den Demonstrationen genutzt, um zu planen, wie wir in der Region Coburg den Klimaschutz auch langfristig voranbringen können", schreiben sie. Hierzu seien verschiedene Aktionen bereits in Vorbereitung, zum Beispiel Müllsammeln. Sie sollen nach den Worten der Initiatoren als Ergänzung zu den Protesten stattfinden.

"Obwohl die Proteste während der Schulzeit eine Funktion haben und garantieren, dass wir nicht ignoriert werden, haben wir uns entschlossen, am Samstag den Kritikern zu demonstrieren, dass es um mehr geht als Schule zu bestreiken", teilen die Organisatoren mit. Der Klimakrise entgegenzutreten, sei den Demonstrierenden ein Herzensanliegen, für das sie auch ihre Freizeit opfern. Zudem solle der Termin am Wochenende auch all denjenigen eine Chance zum Protest geben, die unter der Woche keine Zeit haben.

Die Demonstranten treffen sich am Samstag um 15 Uhr am Bahnhof. Mit lautem Trommelwirbel und der Unterstützung einer Sambagruppe wollen die Klimaschützer zum Marktplatz ziehen. Dort steht wie immer ein offenes Mikrofon für Redebeiträge bereit.

"Ausdrücklich sind Mitbürger aller Altersklassen eingeladen, an der Demonstration teilzunehmen, um ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft zu setzen", schreiben die Organisatoren. Auch über Gäste aus anderen Städten und Landkreisen freuen sie sich und raten ihnen, mit dem ÖPNV anzureisen.

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Veröffentlicht am:
24. 04. 2019
15:36 Uhr

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24. 04. 2019
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