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Coburg

Coburg bekommt ein Globe-Theater

Wenn in Coburg das Landestheater renoviert wird, dürfen die Zuschauer in einen besonderen Theater-Neubau ausweichen. Der Stadtrat beschließt einstimmig den Bau eines Globe-Theaters am Güterbahnhofgelände.



15.02.2018 - Coburger Stadtrat entscheidet über Globe Theater - Foto: Wolfgang Braunschmidt

Stadtratsentscheidung Globe-Theater Coburg
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Coburger Stadtrat entscheidet über Globe Theater

In Coburg soll als Ausweichspielstätte für das sanierungsbedürftige Landestheater ein Globe Theater nach englischem Vorbild gebaut werden.

Der Liveticker aktualisiert sich im 30 Sekunden Takt.

14:50 Uhr

Michael Stoschek zeigt sich erfreut darüber, dass der Stadtrat die Entscheidung, ein Globe-Theater zu bauen, einstimmig getroffen hat. Diese Geschlossenheit hätte er nicht erwartet. Stoschek spricht von einem Neubeginn einer guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Wirtschaft.

Oberbürgermeister Norbert Tessmer kündigt an, gemeinsam mit den Unternehmen Brose, HUK und Kaeser sowie dem Theater jetzt an die Umsetzung des Projekts zu gehen. An erster Stelle stünden die Erfüllung planungsrechtlicher Vorgaben und die Erkundung von Altlasten auf dem Bauplatz am Güterbahnhofgelände.

Fritz Frömming, kaufmännischer Direktor des Landestheaters Coburg, ist zufrieden mit der Stadtratsentscheidung. Für das Theater gehe es nun darum, aufzuzeigen, wie der Globe im Detail auf seine Bedürfnisse zugeschnitten werden kann, ohne die Interessen zukünftiger Nutzer zu beschneiden.

René Hähnlein, Stadtrat der Partei Die Linke in der SBC-Fraktion, hat mit einem Eilantrag im Dezember vergangenen Jahres die Globe-Idee erst hoffähig gemacht. Hähnlein zeigte sich am Ende der Sondersitzung zufrieden mit deren Ergebnis: "Wir haben heute Parteigrenzen eingerissen."

14:42 Uhr

Der Stadtrat beschließt einstimmig den Bau eines Globe-Theaters am Güterbahnhofgelände in Coburg. Bedingung ist, dass der Freistaat Bayern die zugesagten zehn Millionen Euro schriftlich bestätigt und die Finanzierungsvereinbarung zur Generalsanierung des Landestheaters angepasst wird. Der Stadtrat spendet sich nach der Entscheidung selbst Applaus.

Oberbürgermeister Norbert Tessmer zitiert erneut die Bibel: "Suchet der Stadt Bestes, denn wenn es ihr wohl geht, geht es auch euch wohl." Der OB unterstreicht dabei die gute Zusammenarbeit der Stadtpolitik mit der Coburger Wirtschaft. Abschließend gibt es Beifall aus den Zuhörerreihen.

14:40 Uhr

Stadtrat Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha (CSU/JC) sagt, es sei toll zu sehen, wie Visionen in Coburg gelebt würden. Die Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft sei zum Wohle der Stadt.

Dr. Hans-Heinrich Eidt (FDP) weist auf die Begeisterung hin, die die Idee eines Globe-Theaters in der Bevölkerung mit so großer Begeisterung aufgenommen worden ist. Eidt: "Wir schaffen das."

Martina Benzel-Weyh, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, freut sich, dass das Globe kommt und dass die Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg über die Zeit der Generalsanierung hinaus stehen bleiben kann. Die Grünen befürworten das Projekt. Sie hebt hervor, dass das Aus für den Verkehrslandeplatz Neida für eine Win-Win-Situation geführt hat: für die Natur und die Landwirtschaft und für den Bau des Globes. Der Freistaat Bayern hatte für den Neubau des Flugplatzes im Landkreises Coburg einen Zuschuss bis zu 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Für das Globe-Theater will das Land nun zehn Millionen Euro Förderung geben.

14:37 Uhr

2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber (CSU/JC) ist überzeugt davon, dass der Stadtrat mit der Entscheidung eine strategische Zukunftsausrichtung für Coburg beschließen werde. 

14:31 Uhr

Stadtrat Martin Lücke (SPD) bezeichnet das Globe-Theater als "Itz-Philharmonie". Daraufhin geht ein Raunen durch den Sitzungssaal. 

14:30 Uhr

Stadtrat Wolfgang Weiß (Grüne) plädiert dafür, das nachhaltige Globe-Konzept ganz zu durchdenken, auch mit Blick auf den Klimaschutz. Weiß: "Es nutzt nichts, wenn ein Schauspieler im Armani-Anzug auf die Bühne tritt, und der Hosenstall ist auf." Oberbürgermeister Tessmer: "Das mit dem Hosenstall habe ich nicht verstanden." Damit hatte der OB die Lacher auf seiner Seite.

14:25 Uhr

Jürgen Heeb, Vorsitzender der Pro-Coburg-Stadtratsfraktion, erinnert daran, welche Hürden bei der Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg aufgebaut worden waren. Die seien jetzt pulverisiert. Heebs Vorschlag an seine Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat: "Wenn wir wieder einmal unlösbare Probleme haben, einfach mal fragen, wer die Türe öffnen kann."

14:16 Uhr

Stadtrat Hans Michelbach (CSU/JC) spricht von einer Sternstunde des Coburger Stadtrats und der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Der Vorwurf einer Steuerverschwendung sei vom Tisch, und es entstehe ein Mehrwert, der den finanziellen Aufwand rechtfertige. Coburg erhalte ein "Leuchtturmprojekt", das ein Gewinn für die Stadt und ihre Bürger sei. Der Globe sei kein Luxus, sondern habe "im normalen Segment eines Oberzentrums stattzufinden".

14:15 Uhr

Gerhard Amend (CSB) betont, dass das Einzugsgebiet des Globe-Theaters über die Stadt Coburg hinausreicht. Das Projekt habe gezeigt, dass Politik, Wirtschaft und Verwaltung in der Lage seien, vernünftig miteinander zu kommunizieren.

14:10 Uhr

Jürgen Oehm, Vorsitzender der CSU/JC-Stadtratsfraktion, spricht von einer Initialzündung für die Entwicklung des Schlachthof- und Güterbahnhofgeländes. Wer jetzt das Angebot der Unternehmen nicht annehme, drei Millionen Euro zu spenden, und die Zuschusszusage von Finanzminister Markus Söder ausschlage, der gehöre "mit dem Klammerbeutel gepudert". Die CSU/JC-Fraktion bedanke sich bei allen beteiligten Unternehmen und bei Michael Stoschek, der sein Herzblut in das Globe-Theater stecke. Die CSU/JC-Fraktion sei überzeugt davon, dass die Bürger diese Lösung wollen. Sie werde dem Projekt zustimmen.

OB Tessmer (SPD) entgegnet, dass bis zum 8. Dezember 2017 bei der CSU/JC eine andere Meinung vorgeherrscht habe. Tessmer zitierte die Bibel: "Rette deine Seele und schaue nicht zurück."

14:05 Uhr

Stadtrat Max Beyersdorf (CSU/JC) spricht von einem besonderen Tag für Coburg. Er würdigt den Einsatz der Coburger Stadtverwaltung bei der Vorbereitung des Projekts. Was Beyersdorf in besonderem Maße bewege sei die Frage, wie es nach der Übergangsspielzeit mit Reithalle, Kongresshaus und Globe weitergeht. Beantwortet ist die Frage für Beyersdorf nicht. Geschaffen werden müsse eine neue Nutzungsmöglichkeit. Diese sieht Max Beyersdorf in der Verbindung mit der Hochschule und der Wirtschaft, um keine Konkurrenz zu bestehenden Veranstaltungsstätten zu schaffen.

14:00 Uhr

Dr. Hans-Heinrich Eidt (FDP) weist auf die Begeisterung hin, die die Idee eines Globe-Theaters in der Bevölkerung mit so großer Begeisterung aufgenommen worden ist. Eidt: "Wir schaffen das."

 

Martina Benzel-Weyh, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, freut sich, dass das Globe kommt und dass die Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg über die Zeit der Generalsanierung hinaus stehen bleiben kann. Die Grünen befürworten das Projekt. Sie hebt hervor, dass das Aus für den Verkehrslandeplatz Neida für eine Win-Win-Situation geführt hat: für die Natur und die Landwirtschaft und für den Bau des Globes. Der Freistaat Bayern hatte für den Neubau des Flugplatzes im Landkreises Coburg einen Zuschuss bis zu 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Für das Globe-Theater will das Land nun zehn Millionen Euro Förderung geben.

13:52 Uhr

Stadträtin Gabriele Morper-Marr (SPD) stellt die Frage in den Raum, wie die Folgekosten des Globe-Theaters finanziert werden sollen. Denn nach der Generalsanierung des Landestheaters müsse die Stadt auch für dessen Betriebskosten aufkommen. Heute zahlt die Stadt allein dafür rund sieben Millionen Euro pro Jahr. Die Stadt habe vielfältige Aufgaben, die finanziell abgedeckt werden müssten. Morper-Marr: "Schaffen wir das?"

Stadtkämmerin Regina Eberwein antwortete, dass die Folgekosten für das Globe aus heutiger Sicht nicht bezifferbar sei. Allerdings habe die Stadt aufgrund guter Steuereinnahmen genügend freie Mittel, um die Entwicklung des Güterbahnhofgeländes mit dem Globe-Theater bezahlen zu können. Zudem sei die Stadt sowohl im Sport, in der Kultur als auch im Sozialbereich breit aufgestellt.

Fritz Frömming, kaufmännischer Direktor des Landestheaters Coburg, wirft ein, dass der künftige Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dafür gewonnen werden sollte, "Wind in die Segel zu bringen". Das könnte der Fall sein, wenn der Freistaat Bayern seinen Anteil an den Betriebskosten des Landestheaters erhöht.

 

Michael Stoschek ergänzt, das Globe-Theater müsse nach der Nutzung durch das Landestheater so geführt werden, dass es sich finanziell selbst trägt: mit Veranstaltungen unterschiedlichster Ausrichtung. Stoschek: "Ich glaube, dass dieses Gebäude sich trägt." Übrigens: Im Globe soll auch ein Café eingerichtet werden.

13:50 Uhr

René Hähnlein, Sprecher der SBC-Fraktion, freut sich, dass die Globe-Lösung parteiübergreifend möglich geworden ist. Dafür sei er dankbar.

13:47 Uhr

Petra Schneider, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, betont, das Globe-Theater sei ein Beitrag, Coburg noch attraktiver zu machen. Sie dankt den Unternehmen HUK, Brose und Kaeser, drei Millionen Euro für das Gebäude zur Verfügung zu stellen, das 15 Millionen Euro kosten soll. Zehn Millionen Euro davon kommen vom Freistaat. Schneider würdigt zudem den Einsatz von Michael Stoschek und Oberbürgermeister Norbert Tessmer bei der Durchsetzung des Projekts. Dieser habe gezeigt, dass man des Öfteren andere Wege als die gewohnten gehen sollte. Dies sollte man in der Zukunft öfter wagen. Schneider: "Ich bin mir sicher, ,Es war einmal...' kann Realität werden."

13:40 Uhr

Planer Schröder vom Planungsbüro Rödel und Partner erläutert, wie das Genehmigungs- und Vergabeverfahren für das Globe-Theater ablaufen soll. Zuvor hat Michael Stoschek vorgeschlagen, die Architekturstudenten Isabell Stengel und Andreas Macht bei der Weiterbearbeitung der Entwürfe einzubeziehen. Stengel und Macht, die an der Hochschule Coburg studieren, hatten die Idee des Globe-Theaters geboren. 

13:40 Uhr

Thomas von Mallinckrodt ergreift im Namen von HUK-Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann das Wort. Mallinckrodt sagt, dass ein Projekt wie das Globe-Theater Coburg deutlich aufwerte. Dass Michael Stoschek die Idee aufgenommen hat, "finden wir klasse". Wie es bislang gelaufen sei, halte man bei der HUK "für eine ganz tolle Sache". Die HUK wünsche dem Projekt viel Erfolg.

13:35 Uhr

Tina-Maria Vlantoussi, Gesellschafterin des Kompressoren-Herstellers Coburg, wirbt für das Globe-Theater am Güterbahnhof. Sie bittet den Stadtrat, das Projekt zu unterstützen, dass Brose, HUK und Kaeser mit jeweils einer Million Euro unterstützen. Sie bezeichnet das Globe-Theater als herausragendes Projekt, das Coburg auch im kulturellen Bereich ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland sichern werde.

 

13:25 Uhr

Michael Stoschek stellt das geplante Globe-Gebäude vor. Es ist 16 Meter hoch, drei Stockwerke und hat einen Durchmesser von 36 Metern.


Coburg

So soll das neue Globe-Theater in Coburg aussehen.

13:23 Uhr

Michael Stoschek warnt davor, den Bau des Globe-Theaters übers Knie zu brechen. Deshalb müsse die Betriebsgenehmigung für das Landestheater verlängert werden. Sie endet derzeit im September 2019. Für die Ausrichtung des Globes auf die Bedürfnisse des Landestheater und eine technisch und wirtschaftlich erfolgreiche Nachnutzung benötigten Planung und Realisierung so viel Zeit, dass der Umzug des Theaters nicht am Anfang, sondern frühestens Mitte des Jahres 2020 möglich sein werde.

13:20 Uhr

Michael Stoschek spricht davon, die Idee, ein attraktives und nachhaltig nutzbares Gebäude zu errichten und dabei Steuergelder sinnvoll zu verwenden, habe in der Öffentlichkeit nicht nur Zustimmung, sondern echte Begeisterung ausgelöst. Dazu gehöre auch die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik in den letzten Wochen, "wie ich sie noch nicht erlebt habe", so Stoschek.

 

Er bedauerte in diesem Zusammenhang, dass "das vor elf Jahren von der Wirtschaft entwickelte und von der Bevölkerung gewünschte neue Innenstadtkonzept an Ideologien und politischen Auseinandersetzungen gescheitert ist". Diesmal sei Stoschek jedoch zuversichtlich, "dass sich die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik auch bei der Umsetzung des Globes fortsetzt und die so erfreuliche parteiübergreifende Zusammenarbeit im Stadtrat anhält".

13:17 Uhr

Michael Stoschek berichtet, dass ein Nürnberger Unternehmen den Aufzug für das Globe-Theater spendieren will. Die renommierte Landschaftsarchitektin Stefanie Jühling, die aus Coburg stand, habe ihm mitgeteilt, dass sie bei der Vergabe der Planung der Außenanlagen der Stadt ein besonders attraktives Angebot unterbreiten wolle.

13:15 Uhr

Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose-Gruppe, stellt das Projekt "Globe-Theater am Güterbahnhof" vor. Er weist darauf hin, dass Kaeser-Gesellschafterin Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung vor dem Stadtrat eindringlich erklärt habe, "dass wir Unternehmer für unseren Erfolg die besten Mitarbeiter gewinnen müssen in einer Region, die für überdurchschnittlich begabte junge Menschen zunächst nicht die erste Wahl ist. Und der Wettbewerb um exzellente Mitarbeiter wird immer härter". Umso mehr benötigte Coburg Leuchtturmprojekte, die vor allem junge Menschen begeistern, und der geplante Globe-Bau und seine Platzierung auf dem "Band für Kultur, Wissenschaft, Dienstleistung und Gewerbe" biete dafür gute Voraussetzungen, so Stoschek.

 

Die Stadt Coburg habe schon viele Jahre das Glück überdurchschnittlich hoher Steuereinnahmen dank der Leistungsfähigkeit ihrer Wirtschaft. "Dies gilt es auch für die Zukunft zu erhalten", betont der Brose-Gesellschafter.

13:08 Uhr

OB Tessmer spricht davon, dass Coburg heute die einmalige Chance habe, ein Stück Bau- und Kulturgeschichte schreiben könne.

13:05 Uhr

Oberbürgermeister Norbert Tessmer bezeichnet den Vorschlag, ein Globe-Theater zu errichten, als "hervorragende Alternative" zu einem Theaterzelt oder dem Bau einer Übergangsspielstätte unter Nutzung von Teilen der alten Dreifach-Sporthalle am Ketschenanger in Coburg. Er würdigt die Zusage von Bayerns Finanzminister Markus Söder, den pauschalen Betrag von zehn Millionen Euro für den Globe zur Verfügung zu stellen.

 

Der OB verteidigte, dass sich der Stadtrat und eine Arbeitsgruppe über zwei Jahre mit der Übergangsspielstätte beschäftigt hat. Coburg sei da keine Ausnahme, wie ein Blick in andere Städte in Deutschland zeigen, die ihre Theater ebenfalls sanieren müssen.

13:00 Uhr

Oberbürgermeister Norbert Tessmer eröffnet die Sitzung. Er weist die Zuhörer darauf hin, dass weder Beifall noch Bild- und Tonaufnahmen während der Sitzung erlaubt sind.

12:50 Uhr

Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld (SPD) schreibt in einer Pressemitteilung, "ich begrüße ausdrücklich, dass der Freistaat sich entschlossen hat, das 'Globe' in Coburg mit 10 Millionen Euro zu fördern. "

Damit zeige die CSU-Staatsregierung, "dass ihr die Weiterentwicklung des Coburger Landes wichtig ist.“ Dass sich Finanzminister Markus Söder auf die Finanzierung des „Globe“ eingelassen habe, anstatt Gelder in eine zu teure Interimsspielstätte zu stecken, die nach der Sanierung des Landestheaters Coburg wieder abgerissen wird, sehe die Landtagsabgeordnete als ein positives Signal aus München.

 

12:45 Uhr

Die Entscheidung zum Bau eines Globe-Theaters als Übergangsspielstätte für die Zeit der Generalsanierung stößt auf großes Interesse. Der Zuschauerraum beginnt sich zu füllen, am Eingang verteilen Mitarbeiterinnen der Stadt Platzkarten. Im Zuschauerraum sitzen auch der Dr. Loges, der neue Intendant des Landestheaters Coburg, und dessen kaufmännischer Direktor Fritz Frömming. Sie werden von Künstlerinnen und Künstlern des Theaters begleitet.

 

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14. 02. 2018
14:58 Uhr

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