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Coburg

Coburg und Ahorn uneins über Ausbau der B 4

Während man in der Vestestadt gegen die vierspurige Variante ist, gibt es Applaus aus Ahorn. An diesem Donnerstag erläutert Martin Finzel die Sicht der Gemeinde.



Ahorn Der springende Punkt: Das Abbiegen nach Ahorn soll auch nach dem Ausbau des Weichengereuths möglich sein, fordert Martin Finzel, der Bürgermeister der Gemeinde.	NP-Archivbild
Der springende Punkt: Das Abbiegen nach Ahorn soll auch nach dem Ausbau des Weichengereuths möglich sein, fordert Martin Finzel, der Bürgermeister der Gemeinde. NP-Archivbild   Foto: NP-Archivbild

Coburg - Der Bausenat der Stadt Coburg und der Gemeinderat von Ahorn gehen mit unterschiedlichen Meinungen an den Ausbau des Weichengereuths heran. Wie die Gemeinde Ahorn am Mittwoch schriftlich mitteilte, habe sich der Gemeinderat am Dienstagabend in vertraulicher Sitzung mit den Entwürfen des staatlichen Bauamts beschäftigt und "einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg den vorgelegten Plänen zugestimmt". Die Details der Planung und die Sicht der Gemeinde will Bürgermeister Martin Finzel an diesem Donnerstag bei einer Pressekonferenz erläutern.

Auch die Stadt Coburg hat die Vorschläge des staatlichen Bauamtes für den Lückenschluss zwischen der Frankenbrücke und der Kläranlage zunächst hinter verschlossenen Türen beraten. Am Nachmittag wurden dann allerdings die Vertraulichkeit aufgehoben. Stadt-Pressesprecher David Schmidt teilte daraufhin mit: "Der Bau- und Umweltsenat hat den Beschluss zur Voruntersuchung als Empfehlung für die Stadtratssitzung am 26. September mehrheitlich abgelehnt."

Übersetzt heißt das, dass der Bausenat dem Stadtrat - der am Donnerstag in einer Woche darüber berät - nicht empfiehlt, sich für den vierspurigen Ausbau des Straßenzugs auszusprechen. Im Juni 2016 war das noch anders. Damals hatte der Stadtrat für die vierspurige Fortführung der Stadtautobahn gestimmt - allerdings unter der Prämisse, dass die Häuser an der Hangseite erhalten und Grundstücke der Bahn für den Ausbau genutzt werden können.

In den letzten Monaten waren vor allem aus den Reihen der Coburger SPD und von Anliegern kritische Stimmen laut geworden. Ihrer Meinung nach sollte das Weichengereuth entweder überhaupt nicht ausgebaut werden oder höchstens dreispurig. Ein vierspuriger Ausbau, bei dem eine Mittelleitplanke errichtet werden würde, hätte das Abbiegen in einige Straßen erschwert. Ferner fürchtete man eine Zunahme des Verkehrs.

Auch der Gemeinde Ahorn war es darum gegangen, dass die Abbiegemöglichkeit vom und zum Ahorner Berg erhalten wird. Diese Forderung hat das Straßenbauamt erfüllt und an dieser Stelle eine Ampelanlage vorgesehen.

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Norbert Klüglein

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Veröffentlicht am:
18. 09. 2019
17:42 Uhr

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Norbert Klüglein

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Veröffentlicht am:
18. 09. 2019
17:42 Uhr



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